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Dr. Iris Wangermann

BLOGPARADE: In diesem Moment wusste ich, dass ich eine Kriegsenkelin bin

Kannst Du Dich noch an den Moment erinnern, als Dir klar wurde: Viele meiner Themen und Herausforderungen sind nicht allein meine, sondern haben die Ursache in kollektiven, oder Ahnentraumata?

Kriegsenkel beschreibt Personen, die durch während der NS-, Kriegs- und frühen Nachkriegszeit von ihren Eltern erlittene, unverarbeitete psychische Traumata indirekt traumatisiert wurden.

Weitere Literatur zum Thema findest Du hier.

 

Wie Du an meiner Blogparade teilnimmst

  1. Schreibe einen Beitrag über den Moment, als Dir klar wurde: Ich bin ein*e Kriegsenkel*in.
  2. Verlinke die Blogparade „Kriegsenkel Moment“ in Deinem Artikel
  3. Hinterlasse unter diesem Artikel einen Kommentar mit dem Link zu Deinem Beitrag
  4. Für die sozialen Netzwerke kannst Du den Hashtag #kriegsenkelmoment verwenden
  5. Kommentiere hier unter dem Blogartikel mit einem kurzen Text und dem Link zu Deinem Artikel
  6. Du möchtest mitmachen, hast aber keinen Blog oder das alles klingt für Dich nach Technik-Kungfu? Schick mir eine Nachricht. Wir finden einen Weg.
  7. Du kennst jemanden, der/die unbedingt an meiner Blogparade teilnehmen sollte. Dann leite diesen Artikel gerne weiter.

Die Blogparade endet am 7. November 2022. Bis dahin kannst Du Deinen Artikel veröffentlichen und hier in den Kommentaren verlinken.

Während der Blogparade werde ich Ausschnitte aus Euren Beiträgen in den sozialen Medien teilen. Am Ende der Blogparade wird es von mir ein „best-of“ in einem eigenen Artikel geben. Ich freue mich schon sehr auf Deine Gedanken und Inspirationen. Und wünsche Dir viel Spaß beim Schreiben.

Als Dankeschön verlose ich unter allen Teilnehmenden eine einstündige Coaching-Session.

Leitfragen zu meiner Blogparade

Leitfragen

Du kannst den Blogartikel ganz frei schreiben, oder/und Dich an diesen Leitfragen orientieren:

  • Was sind rückwirkend ganz klare Hinweise, dass Du Kriegsenkel*in bist?
  • Was wurde Dir über Dich und/oder Deine Familie klar (z.B. Eltern, Großeltern, Geschwister, Kinder, Enkel?)?
  • Wie genau hat sich Dein Leben durch diese Erkenntnis verändert? Hast Du danach etwas anders gemacht?
  • Was wünschst Du Dir für die Zukunft (für Dich und die nachkommenden Generationen)?

Ich lade Dich ein, Deine Geschichte in meiner Blogparade zu teilen. Allein das Reflektieren aufschreiben und teilen kann eine sehr heilsame Wirkung haben. Ganz unabhängig davon, an welchem Punkt der Reise Du Dich gerade befindest. Nicht nur für Dich, sondern auch für alle Menschen, die das lesen und denen Du damit die Augen öffnest und Mut machst.

Ich freue mich auf Deine Geschichte!

Mein Geschenk für dich

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In diesem Leitfaden erfährst Du, warum Du so erschöpft bist und wie Du zu mehr Leichtigkeit und Gelassenheit finden wirst. Eine geführte Meditation wird Dir dabei helfen, Dich sofort zu entspannen.

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Wer schreibt hier eigentlich?

Hallo, ich bin Iris! Ich bin Interkulturelle Diplom-Psychologin, interaktive Workshop-Facilitatorin, Forscherinnen-Seele, Bloggerin & Speakerin aus Köln. Ich bin Expertin für Inclusive Leadership, Intercultural Teambuilding und liebe Schokolade.

0 Gedanken zu „BLOGPARADE: In diesem Moment wusste ich, dass ich eine Kriegsenkelin bin“

    • Liebe Birgit,

      ich danke Dir von Herzen für das Teilen Deiner Geschichte. Für Deinen Mut dieses „Unaussprechlich“ in Worte zu fassen. Du machst das für alle, die vor Dir gekommen sind und das nicht konnten und für alle die nach Dir kommen. Du machst das für alle, die sich nicht trauen. Oder nicht können, weil es zu überwältigend ist, diese inneren, zerbombten Seelen-Gebiete zu berühren. Ich danke Dir. 3 Sätze im Tagebuch Deiner Mutter über das Grauen dieser Nacht. Das sagt eigentlich schon alles.

      Herzliche Grüße, Iris

      PS: Werde jetzt Dein Buch in die Kriegsenkel Literatur-Liste aufnehmen.

      Antworten
      • Liebe Birgit,

        danke. Danke, dass Du an der Blogparade teilgenommen hast Danke für Dein Buch, das ich auf Facebook beim Entstehen beobachtet habe, und dann auch gelesen (mit Covid, leicht verstrahlt, und sehr ergriffen und so vergass ich bisher, Dir zu sagen, wie klasse das Buch ist. Seit Jahren habe ich nicht mehr so gebannt gelesen.). Und dann klickte ich über Dich und die Blogparade zu Iris, und was soll ich sagen: Ich glaube, hier liegt noch viel Gutes für mich. Und da liegt noch etwas unter der Oberfläche. Danke Euch beiden, mit viel Herz: Daniela

        Antworten
        • Liebe Daniela,

          vielen, herzlichen Dank für Deinen berührenden Kommentar. Es macht mich sehr, sehr glücklich, dies von Dir zu lesen. Genauso war es gedacht!

          Von Herzen, Iris

          Antworten
        • Wow, liebe Daniela. Danke für Feinen wundervollen Kommentar. Er berührt mich sehr und bestärkt mich, dranzubleiben an dem Thema. Alles Liebe, Birgit

          Antworten
  1. Liebe Iris, durch deine Blog Parade inspiriert habe ich mich auf den Weg gemacht, ein wenig den Zusammenhang von Trauma und Stimme zu erforschen. Denn meine eigene Stimme hat viel mit meiner Vergangenheit als Kriegsenkelin zu tun. Das habe ich unglaublich lange nicht gewusst.
    Ich habe es durch das Lesen der Bücher von Sabine Bode und der Beschäftigung mit Transgenerationalem Trauma endlich herausgefunden und vieles wurde von dem Moment an klarer
    Du findest meinen Artikel hier: https://www.hilkea-knies.de/trauma-und-stimme/
    Ich schicke dir liebe Grüße und freu mich auf dein Kommentieren
    Hilkea

    Antworten
    • Liebe Hilkea,

      vielen Dank, dass Du Deine Geschichte mit uns teilst. Ich finde es toll, wie Du erklärst, dass geerbte Traumata im ganzen System, eben auch im Körper hängen (und deshalb eben auch nicht nur im Kopf transformiert werden können). Deine Geschichte ist mehr als beeindruckend und macht sicher sehr vielen Menschen unserer Generation großen Mut.

      Herzlicher Gruß, Iris

      Antworten
    • Liebe Karen, ich sage ganz herzlich Dankeschön für das Teilen Deiner Geschichte. Das ist ein sehr großer Schritt. Danke für Deinen Mut. Ich weiß jetzt schon, dass Deine Geschichte sehr viele Menschen transformieren und inspirieren wird. Es heißt … „Wenn eine Geschichte an einem sicheren Ort erzählt wird, kann auch die Scham gehen.“ Du schreibst hier auch für Deine Mutter und Großmutter … für die, die es nicht konnten. Und für die, die nach Dir kommen und alle Menschen um Dich herum.
      Liebe Grüße, Iris

      Antworten
    • Liebe Karen, danke für Deinen sehr persönlichen Beitrag Zu diesem wichtigen Thema, dass uns so sehr gefangen halten kann, wenn wir keine Bewusstheit darauf legen. Liebe Grüße, Birgit

      Antworten
    • Liebe Beate,

      herzlichen Dank für Deinen berührenden Artikel. Ich finde Deine Kunst wirklich ganz großartig und finde, dass sie sehr viel Tiefgang und Leichtigkeit gleichzeitig hat. Ich bin mir sicher: das hat etwas mit Deiner Geschichte zu tun.

      Herzlich, Iris

      Antworten
      • Liebe Birgit,
        vielen Dank für deinen Hinweis.
        Ich bin mir nicht sicher, ob du meine Email erhalten hast. Die Änderungen und Verlinkungen habe ich bereits vorgenommen. Deine Urheberrechte sind beachtet. Sorry nochmal!
        Alles Liebe
        Beate

        Antworten
  2. Liebe Iris,

    vielen Dank für deine Ermutigung, dass ich so wirklich wirklich etwas beitragen kann. Und dass es gut ist, seine Eltern zu mögen und trotzdem über die Gewalt-Erfahrungen in der Familie zu schreiben.
    Ich arbeite in einem Bereich, in dem ein Machtungleichgewicht herrscht. Wir können uns gerne Augenhöhe wünschen. Faktisch ist sie nicht gegeben. Mit Macht gut umgehen bedeutet, dass ich mich gut kenne.
    Vielleicht ergänze ich noch, dass meine Eltern sich verändert haben. Sie haben gegenüber ihren Enkelkindern mehr Nachsicht. Das freut mich.

    https://jutta-buettner.de/kriegsenkelin

    Ich wünsche deiner Blogparade viel Erfolg. Es ist ein wirklich wichtiges Thema.

    Herzliche Grüße

    Jutta Büttner

    Antworten
    • Liebe Jutta, danke Dir von Herzen für diesen so notwendigen Artikel. Ich weiß aus meiner Begleitung, wie schwierig es für die Menschen unserer Generation ist, zum einen die eigenen Traumata ernst zu nehmen (denn sonst kann ich sie nicht auflösen) und auch zu erkennen, was nicht gut gewesen ist. Zu erkennen, dass unsere Elterngeneration das meist gar nicht konnte (sie waren mit Aufbau beschäftigt). Wenn Du Deine Traumata anerkennst und sie löst, dann machst Du das immer für alle, die vor uns gekommen sind und alle, die nach uns kommen werden. Und manchmal wird man dafür zum schwarzen Schaf der Familie gemacht. Weil man sich traut, da hin zu schauen und den Knoten zu lösen. Viel Achtsamkeit und Liebe ist da notwendig. Die lese ich bei Dir und zwischen den Zeilen. Herzliche Grüße, Iris

      Antworten

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