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	<title>Inclusive Leadership Archive - Iris Wangermann</title>
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	<description>Intercultural &#38; Diversity Competence</description>
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	<title>Inclusive Leadership Archive - Iris Wangermann</title>
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		<title>Warum ich Brücken zwischen Menschen baue: Meine Geschichte, meine Überzeugungen und meine Vision für eine menschlichere Zusammenarbeit.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Iris Wangermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 11:53:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesunde Grenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aufgewachsen zwischen zwei Kulturen Meine Geschichte beginnt mit zwei kulturellen Prägungen: einer deutschen und einer österreichischen. Mein Vater war mit seiner Familie aus der DDR geflohen, meine Mutter kam aus Österreich. Wir wuchsen in Deutschland auf, weit entfernt von unserer übrigen Familie. Unterschiedliche Perspektiven und kulturelle Missverständnisse gehörten für mich früh zum Leben. Manchmal war ... <a title="Warum ich Brücken zwischen Menschen baue: Meine Geschichte, meine Überzeugungen und meine Vision für eine menschlichere Zusammenarbeit." class="read-more" href="https://iris-wangermann.de/interkulturelle-zusammenarbeit-wissenschaft/" aria-label="Mehr Informationen über Warum ich Brücken zwischen Menschen baue: Meine Geschichte, meine Überzeugungen und meine Vision für eine menschlichere Zusammenarbeit.">Weiterlesen</a></p>
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									<h2>Aufgewachsen zwischen zwei Kulturen</h2>
<p>Meine Geschichte beginnt mit zwei kulturellen Prägungen: einer deutschen und einer österreichischen. Mein Vater war mit seiner Familie aus der DDR geflohen, meine Mutter kam aus Österreich. Wir wuchsen in Deutschland auf, weit entfernt von unserer übrigen Familie.</p>
<p>Unterschiedliche Perspektiven und kulturelle Missverständnisse gehörten für mich früh zum Leben. Manchmal war das wunderschön, manchmal verwirrend. Und manchmal stand diese Frage im Raum: Wo gehöre ich eigentlich hin?</p>
<p>Mit 16 Jahren ging ich als Austauschschülerin in die USA. Das war noch die Zeit ohne Smartphone, ohne WhatsApp und ohne die Möglichkeit, sich bei jeder kleinen Krise schnell zu Hause rückzuversichern. Ich musste mich in einer fremden Kultur zurechtfinden, Beziehungen aufbauen und lernen, mit dem Gefühl umzugehen, manchmal überhaupt nicht zu verstehen, was um mich herum geschah.</p>
<p>Es war ein emotionales Auf und Ab: Kulturschock, Momente des Verlorenseins, neue Freundschaften und schließlich mein Highschool-Abschluss. Rückblickend war diese Zeit eine wichtige Schule fürs Leben. Ich habe erfahren, dass man nicht sofort alles verstehen muss, um seinen Weg zu finden. Und dass man manchmal ein bisschen verloren gehen muss, um sich selbst besser kennenzulernen.</p>
<h2>Meine Jahre in Österreich – und Deutschland fühlte sich plötzlich anders an</h2>
<p>Später studierte ich Psychologie in Graz und ging mit Erasmus nach Rom.</p>
<p>Obwohl Österreich Teil meiner eigenen kulturellen Prägung war, fühlte ich mich während meines Studiums dort besonders deutsch. Als ich nach längerer Zeit wieder nach Deutschland kam, fiel mir plötzlich auf, wie anders sich die Kommunikation anfühlte. Was ich früher für ganz normal gehalten hatte, wirkte auf einmal schroff. Ein kurzer Wortwechsel in einer Bäckerei konnte sich für mich plötzlich ganz anders anfühlen.</p>
<p>In Rom begegnete ich Studierenden aus vielen Ländern, die zum ersten Mal längere Zeit außerhalb ihrer vertrauten Umgebung lebten. Ich merkte, dass mir manches leichter fiel, weil ich solche Erfahrungen bereits gemacht hatte. Ich hatte gelernt, mich auf andere Umgangsformen einzustellen und nicht alles sofort als richtig oder falsch einzuordnen.</p>
<p>Mich faszinierte das. Warum verstehen wir uns manchmal so mühelos – und manchmal überhaupt nicht? Was geschieht, wenn unterschiedliche Erwartungen, Kommunikationsstile und Vorstellungen von Höflichkeit aufeinandertreffen?</p>
<p>Diese Fragen ließen mich nicht mehr los.</p>
<h2>Ich wollte wissen, was hinter den Missverständnissen steckt</h2>
<p>Schon in meiner Diplomarbeit beschäftigte ich mich mit der Frage, wie Menschen interkulturell lernen. Ich verglich verschiedene Trainingsmethoden und untersuchte, welche sich besonders gut eignen. Dabei interessierte mich vor allem das erfahrungsorientierte Lernen: Was passiert, wenn Menschen nicht nur Informationen hören, sondern selbst etwas erleben, ausprobieren und anschließend reflektieren?</p>
<p>Für meine praktische Erprobung lud ich Menschen ein, die Methoden auszuprobieren. Mein Professor Hannes Stubbe machte mit, ebenso meine jüngere Schwester. Es war ein früher Anfang meiner heutigen Arbeitsweise: Ich wollte nicht nur über interkulturelles Lernen sprechen, sondern herausfinden, wie es tatsächlich funktioniert.</p>
<p>Nach meinem Psychologiestudium stand ich vor der Frage, wie es beruflich weitergehen sollte. Ich wusste, dass ich mich mit kulturellen Unterschieden beschäftigen wollte. Aber wie macht man aus einer persönlichen Faszination eine wissenschaftliche Arbeit und einen Beruf?</p>
<p>Dann begegnete ich Hannes Stubbe, einem Professor für Ethnopsychologie, der selbst viele Jahre in anderen Kulturen gelebt hatte. Er ermutigte mich, meine eigenen Erfahrungen ernst zu nehmen und daraus etwas zu entwickeln.</p>
<p>Ich entschied mich für eine Promotion über <strong>indirekte Kommunikation und wahrgenommene Höflichkeit im kulturellen Vergleich zwischen Deutschland, Österreich und Italien</strong>.</p>
<p>Damals musste ich erst einmal erklären, warum ich mich überhaupt mit diesem Thema beschäftigen wollte. Auch aus der Psychologie kannte ich die Auffassung, dass Unterschiede eher auf individuelle Persönlichkeitsmerkmale zurückzuführen seien. Aber ich hatte selbst erlebt, wie sehr kulturelle Prägungen beeinflussen können, wie wir kommunizieren und das Verhalten anderer interpretieren.</p>
<p>Also ging ich dieser Frage nach – ohne Stipendium und ohne finanzierte Promotionsstelle an der Universität. Ich finanzierte mich selbst und machte mich aus meinem Studentenzimmer heraus selbstständig.</p>
<p>Ich hatte keinen perfekt ausgearbeiteten Karriereplan. Aber ich hatte eine Frage, die mich wirklich interessierte, und den Wunsch, etwas mit meinen Erfahrungen anzufangen. Ich wollte Menschen helfen, einander besser zu verstehen und Brücken zwischen unterschiedlichen Perspektiven zu bauen.</p>
<h2>Mein erstes Training? Da war noch Luft nach oben.</h2>
<p>Mein erster Auftrag führte mich an die TH Köln. Dort arbeitete ich im Soft-Skills-Bereich mit angehenden Ingenieurinnen und Ingenieuren beziehungsweise technischen Fachkräften. Aus diesem Auftrag entwickelte sich eine Zusammenarbeit, die mich ungefähr 15 Jahre begleitete.</p>
<p>Ich war hochmotiviert, hatte viele Ideen und wollte unbedingt etwas bewegen. Mein erstes Training war trotzdem – sagen wir es ehrlich – noch ausbaufähig.</p>
<p>Ich hatte die Begeisterung, aber noch wenig Verständnis dafür, wie komplex Gruppenprozesse sind, welche Dynamiken in einem Seminarraum entstehen und wie viel Erfahrung es braucht, eine Gruppe wirklich gut durch einen Lernprozess zu begleiten.</p>
<p>Das musste ich lernen. Durch Ausprobieren, Beobachten, Reflektieren und manchmal auch durch die Erkenntnis, dass eine gute Idee noch lange keine gute Übung ergibt.</p>
<p>Über die Jahre entwickelte ich mein Handwerk weiter, lehrte an Hochschulen und übernahm eine Interimsprofessur für Interkulturelle Wirtschaftskommunikation. Heute begleite ich internationale Forschungsgruppen, Graduiertenkollegs und Exzellenzcluster.</p>
<p>Der Weg vom Studentenzimmer in den akademischen Seminarraum war kein geradliniger Karriereplan. Er war ein fortlaufender Lernprozess.</p>
<p>Was ich daraus mitgenommen habe? Begeisterung ist ein wunderbarer Anfang. Gute Trainings brauchen aber auch fachliche Fundierung, Erfahrung, ein Gespür für Menschen und die Bereitschaft, das eigene Vorgehen immer wieder zu hinterfragen.</p>
<h2>Mein Mentor Dirk Kropp – und was Aikido mich über Konflikte lehrte</h2>
<p>Ein weiterer wichtiger Wendepunkt auf meinem Weg war Dirk Kropp von Aikido Üben, mein Aikido-Lehrer und Mentor.</p>
<p>Als Psychologin und jemand, der sich mit Friedensarbeit beschäftigt, interessierte mich schon lange, was zwischen Menschen passiert, wenn Spannungen entstehen. Wie gehen wir mit Aggression um? Was geschieht, wenn wir uns angegriffen fühlen? Und wie können wir uns schützen, ohne einen Konflikt weiter anzuheizen?</p>
<p>Durch Dirk und das Aikido fand ich einen Ort, an dem ich diesen Fragen nicht nur theoretisch nachgehen, sondern sie ganz praktisch erfahren konnte. Seit vielen Jahren übe ich, Dynamiken bewusster wahrzunehmen, Grenzen zu setzen und auch in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben.</p>
<p>Aikido hat mir gezeigt, dass Friedfertigkeit nichts mit Schwäche zu tun hat. Es geht nicht darum, allem nachzugeben oder Konflikten auszuweichen. Es geht darum, klar zu bleiben, sich selbst und andere zu schützen und nach Möglichkeiten zu suchen, eine Situation nicht unnötig eskalieren zu lassen.</p>
<p>Diese Erfahrungen prägen heute meine Arbeit zu gesunden Grenzen, Konflikten und Selbstführung. Denn internationale Zusammenarbeit braucht nicht nur Wissen über Kulturen. Sie benötigt auch die Fähigkeit, mit Spannungen umzugehen, Feedback zu geben, Missverständnisse anzusprechen und miteinander im Gespräch zu bleiben.</p>
<p><strong>Gute Zusammenarbeit ist nicht nur eine Frage des Wissens. Sie ist etwas, das wir üben können.</strong></p>
<h2>Was ich von der Natur und indigenen Weisheitstraditionen gelernt habe</h2>
<p>Meine Neugier auf andere Kulturen hat mich immer auch über die akademische Welt hinausgeführt. Mich interessierte nicht nur, wie Menschen miteinander kommunizieren, sondern auch, wie unterschiedliche Gesellschaften Gemeinschaft gestalten, Übergänge im Leben begleiten und ihre Verbindung zur Natur verstehen.</p>
<p>Schon früh beschäftigte ich mich intensiv mit Übergangsritualen und suchte selbst ungewöhnliche Erfahrungen – unter anderem bei mehrtägigen Vision Fastings im Death Valley und in den Schweizer Bergen. Diese Zeiten haben mir gezeigt, wie wertvoll es sein kann, aus dem gewohnten Alltag auszusteigen, innezuhalten und sich neu auszurichten.</p>
<p>Später vertiefte ich meine Verbindung zu indigenen Weisheitstraditionen und begann, in einer andinen Weisheitslinie zu lernen. Diese Erfahrungen erweiterten meinen Blick auf Entwicklung und Verbundenheit: über uns selbst hinaus, hin zu Familie, Gemeinschaft, Natur und einem größeren Ganzen.</p>
<p>Eine Erkenntnis daraus begleitet mich heute: Wir können nicht ständig weiterrennen und erwarten, dass wir dabei immer klarer werden. Manchmal brauchen wir bewusst gestaltete Übergänge, Zeit zum Reflektieren und Räume, in denen wir wieder wahrnehmen, was uns wirklich wichtig ist.</p>
<p>Diese Perspektive fließt auch in meine Arbeit ein – in erfahrungsorientierte Workshops, Dialogformate und Transitioning Cafés. Ich möchte Lernräume schaffen, in denen Menschen nicht nur Informationen austauschen, sondern innehalten, einander zuhören und gemeinsam neue Perspektiven entwickeln können.</p>
<p>Für mich bedeutet das, unterschiedliche Wege des Lernens ernst zu nehmen und offen dafür zu bleiben, was wir voneinander lernen können.</p>
<h2>Ich habe gelernt, dass man nicht alles allein machen muss</h2>
<p>Die Selbstständigkeit war für mich nicht nur ein beruflicher Weg, sondern auch eine Schule der Persönlichkeitsentwicklung. Ich musste lernen, mich immer wieder neu auszurichten, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.</p>
<p>Ich habe auch gelernt, dass es keine Medaille dafür gibt, alles allein zu machen. Mehr zu arbeiten bedeutet nicht automatisch, dass alles besser wird. Und Begeisterung für die eigene Arbeit schützt nicht davor, die eigenen Grenzen zu übergehen.</p>
<p>Heute ist mir wichtig, nicht nur über Selbstermächtigung zu sprechen, sondern Menschen dabei zu unterstützen, ihren eigenen Handlungsspielraum zu entdecken.</p>
<p>Was kann ich selbst verändern? Wo brauche ich eine Grenze? Welche Möglichkeiten habe ich, auch wenn ich nicht alles kontrollieren kann?</p>
<p>Das bedeutet nicht, dass wir für alles verantwortlich sind, was uns widerfährt. Es bedeutet, unsere eigenen Möglichkeiten zu erkennen und zu nutzen. Genau darum geht es auch in meinen Workshops – ob bei gesunden Grenzen im Arbeitsalltag, in der internationalen Teamarbeit oder bei der Frage, wie wir uns in einer neuen Umgebung zurechtfinden.</p>
<h2>Warum ich Menschen nicht beschämen möchte, damit sie lernen</h2>
<p>Im Laufe meiner Arbeit ist mir immer deutlicher geworden, dass ich Menschen <a href="http://Ein anderes Highlight war für mich die Einladung zu einer Veranstaltung des [Interkulturellen Dialog e. V. (ikult e. V.)](https://ikult.com/ueber-uns/) in Köln. Der Verein schafft Räume für Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller und religiöser Hintergründe und engagiert sich für Dialog, Bildung und ein respektvolles Zusammenleben.  Was mich dort besonders berührt hat, war das große ehrenamtliche Engagement. Viele der Menschen, die sich hier einbringen, gehören Familien an, die vor Generationen als sogenannte Gastarbeiter nach Deutschland gekommen sind. Sie und ihre Familien sind längst Teil dieser Gesellschaft – und engagieren sich mit viel Herzblut dafür, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion miteinander ins Gespräch kommen und sich als Teil der Gemeinschaft erleben können.  Ich saß dort und dachte: Davon können wir wirklich eine Menge lernen. Und gleichzeitig fragte ich mich, warum so viel von dieser wichtigen Arbeit in der öffentlichen Wahrnehmung so wenig Platz bekommt. Es wird so oft darüber gesprochen, was in unserer Gesellschaft nicht funktioniert. Dabei gibt es Menschen, die Tag für Tag ehrenamtlich daran arbeiten, dass Zusammenleben gelingt. Dass ich zu dieser Veranstaltung eingeladen wurde und daran teilhaben durfte, empfinde ich als große Wertschätzung – und als Ermutigung." data-wplink-url-error="true">nicht durch Schuldgefühle, Scham oder moralischen Druck</a> verändern kann.</p>
<p>Wenn wir uns angegriffen fühlen, gehen wir häufig in die Verteidigung oder ziehen uns zurück. Dann wird es schwierig, wirklich neugierig zu bleiben und etwas Neues zu lernen.</p>
<p>Ich möchte deshalb Räume schaffen, in denen Menschen Fragen stellen, eigene Erfahrungen einbringen und auch einmal feststellen dürfen, dass sie etwas bisher anders gesehen haben.</p>
<p>Das heißt nicht, dass Ungerechtigkeiten keine Rolle spielen oder alles einfach eine Frage unterschiedlicher Perspektiven wäre. Es bedeutet, dass wir einen Weg benötigen, um darüber ins Gespräch zu kommen und Veränderungen möglich zu machen.</p>
<p>Ich möchte zum Dialog einladen, nicht Menschen zu einer bestimmten Haltung zwingen. Denn echte Veränderung benötigt die innere Bereitschaft, sich darauf einzulassen.</p>
<p>Mich freut besonders, dass ich in meinen Workshops Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern, mit unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven zusammenbringe. Ich erlebe, wie aus anfänglicher Unsicherheit Neugier entstehen kann und wie bereichernd es ist, wenn Menschen einander wirklich zuhören.</p>
<h2>Was ich heute in internationalen Forschungsteams erlebe</h2>
<p>Heute begegne ich in meiner Arbeit immer wieder den Fragen, die mich schon als junge Frau beschäftigt haben:</p>
<p>Wie finden internationale Promovierende ihren Platz in einer neuen akademischen und kulturellen Umgebung? Warum werden Kommunikationsstile unterschiedlich verstanden? Was passiert, wenn Erwartungen unausgesprochen bleiben? Wie können Menschen mit unterschiedlichen Arbeitsweisen konstruktiv zusammenarbeiten? Und wie können Führungskräfte Teams begleiten, ohne dass Menschen dabei ihre eigenen Grenzen verlieren?</p>
<p>Dazu kommen Fragen nach Selbstführung, Überforderung und einer gesunden Zusammenarbeit in einem anspruchsvollen Arbeitsumfeld.</p>
<p>Ich gestalte meine Workshops deshalb wissenschaftlich fundiert, interaktiv und erfahrungsorientiert. Es geht nicht nur darum, Wissen zu vermitteln, sondern darum, neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken und im Alltag auszuprobieren.</p>
<p>Wenn Teilnehmende mir später erzählen, dass ein Workshop ihnen geholfen hat, eine schwierige Situation anders zu verstehen oder ihren Arbeitsalltag spürbar zu verbessern, dann weiß ich wieder, warum ich diese Arbeit mache.</p>
<p>Ein anderes Highlight war für mich die Einladung zu einer Veranstaltung des <a href="https://ikult.com/ueber-uns/">Interkulturellen Dialog e. V. (ikult e. V.)</a> in Köln. Der Verein schafft Räume für Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller und religiöser Hintergründe und engagiert sich für Dialog, Bildung und ein respektvolles Zusammenleben.</p>
<p>Was mich dort besonders berührt hat, war das große ehrenamtliche Engagement. Viele der Menschen, die sich hier einbringen, gehören Familien an, die vor Generationen als sogenannte Gastarbeiter nach Deutschland gekommen sind. Sie und ihre Familien sind längst Teil dieser Gesellschaft – und engagieren sich mit viel Herzblut dafür, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion miteinander ins Gespräch kommen und sich als Teil der Gemeinschaft erleben können.</p>
<p>Ich saß dort und dachte: Davon können wir wirklich eine Menge lernen. Und gleichzeitig fragte ich mich, warum so viel von dieser wichtigen Arbeit in der öffentlichen Wahrnehmung so wenig Platz bekommt. Es wird so oft darüber gesprochen, was in unserer Gesellschaft nicht funktioniert. Dabei gibt es Menschen, die Tag für Tag ehrenamtlich daran arbeiten, dass Zusammenleben gelingt. Dass ich zu dieser Veranstaltung eingeladen wurde und daran teilhaben durfte, empfinde ich als große Wertschätzung – und als Ermutigung.</p>
<h2>Meine Vision: eine Wissenschaft, die menschlich bleibt</h2>
<p>Wir leben in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen. Die Wissenschaft wird internationaler, künstliche Intelligenz verändert unsere Arbeitswelt und jüngere Generationen fordern neue Formen von Führung und Zusammenarbeit.</p>
<p>Ich sehe darin eine große Chance. Je komplexer unsere Welt wird, desto wichtiger wird unsere Fähigkeit, miteinander zu kommunizieren, Unterschiede zu verstehen, Konflikte konstruktiv zu bearbeiten und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.</p>
<p>Technisches Wissen und fachliche Expertise bleiben unverzichtbar. Aber sie allein reichen nicht aus, wenn Menschen zusammenarbeiten sollen.</p>
<p>Wir brauchen Räume, in denen Menschen sich wirklich begegnen. In denen sie zuhören, Fragen stellen, ihre Perspektiven erweitern und lernen können, mit Unterschieden umzugehen.</p>
<p>Ich möchte dazu beitragen, dass internationale Zusammenarbeit nicht nur organisatorisch funktioniert, sondern auch menschlich gelingt. Dass Menschen ihre Stärken einbringen können, Missverständnisse ansprechen lernen und sich in ihrer Unterschiedlichkeit als Bereicherung erleben.</p>
<h2>Die Moral meiner Geschichte?</h2>
<p>Ich bin nicht mit dem Plan gestartet, interkulturelle Trainerin zu werden und irgendwann meine eigene Philosophie zu formulieren. Ich bin Fragen gefolgt, habe Erfahrungen gesammelt, Entscheidungen getroffen, Fehler gemacht und immer wieder dazugelernt.</p>
<p>Heute weiß ich: Wir müssen nicht gleich sein, um gut miteinander arbeiten zu können. Wir müssen auch nicht jede Meinungsverschiedenheit auflösen oder jeden Menschen überzeugen.</p>
<p>Aber wir können lernen, Unterschiede besser zu verstehen, unsere eigenen Grenzen wahrzunehmen und Verantwortung für unser gemeinsames Handeln zu übernehmen.</p>
<p>Ich stehe für Friedfertigkeit mit Klarheit, für Selbstermächtigung mit Verantwortung und für Lernen, das Menschen wirklich erreicht.</p>
<p>Und ich glaube, dass wir eine menschlichere Zukunft gestalten können – nicht allein, nicht perfekt und bestimmt nicht ohne gelegentliche Missverständnisse. Aber miteinander, Schritt für Schritt.</p>
<p><strong>Ich baue Brücken zwischen Menschen, damit aus kultureller Vielfalt eine Stärke wird und Zusammenarbeit gelingt.</strong></p>
<p>Wenn du Menschen dabei unterstützen möchtest, sich in einer vielfältigen Arbeitswelt besser zu verstehen, gesunde Grenzen zu setzen und gemeinsam neue Wege zu finden, dann lass uns <a href="https://iris-wangermann.de/kontakt/">ins Gespräch</a> kommen.</p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://iris-wangermann.de/interkulturelle-zusammenarbeit-wissenschaft/">Warum ich Brücken zwischen Menschen baue: Meine Geschichte, meine Überzeugungen und meine Vision für eine menschlichere Zusammenarbeit.</a> erschien zuerst auf <a href="https://iris-wangermann.de">Iris Wangermann</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Zukunft der Wissenschaft ist menschlich: Warum Mental Health, Inclusive Leadership und künstliche Intelligenz Teil derselben Geschichte sind</title>
		<link>https://iris-wangermann.de/inclusive-leadership-in-der-wissenschaft-die-zukunft-ist-menschlich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Iris Wangermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 12:53:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Die neuesten Blogartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Gesunde Grenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Inclusive Leadership]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Gesprächen mit Graduate Schools, Forschungsverbünden und Principal Investigators höre ich derzeit immer wieder ähnliche Anliegen. &#8222;Unsere Promovierenden kämpfen mit dem Imposter-Syndrom.&#8220; &#8222;Viele wirken erschöpft.&#8220; &#8222;Wir möchten unsere Mitarbeitenden im Bereich Mental Health besser unterstützen.&#8220; Als Psychologin begrüße ich diese Entwicklung. Es ist so wichtig, dass psychische Gesundheit enttabuisiert wird und Menschen Unterstützung finden. Gleichzeitig ... <a title="Die Zukunft der Wissenschaft ist menschlich: Warum Mental Health, Inclusive Leadership und künstliche Intelligenz Teil derselben Geschichte sind" class="read-more" href="https://iris-wangermann.de/inclusive-leadership-in-der-wissenschaft-die-zukunft-ist-menschlich/" aria-label="Mehr Informationen über Die Zukunft der Wissenschaft ist menschlich: Warum Mental Health, Inclusive Leadership und künstliche Intelligenz Teil derselben Geschichte sind">Weiterlesen</a></p>
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									<p>In Gesprächen mit Graduate Schools, Forschungsverbünden und Principal Investigators höre ich derzeit immer wieder ähnliche Anliegen.</p>
<p>&#8222;Unsere Promovierenden kämpfen mit dem Imposter-Syndrom.&#8220;</p>
<p>&#8222;Viele wirken erschöpft.&#8220;</p>
<p>&#8222;Wir möchten unsere Mitarbeitenden im Bereich Mental Health besser unterstützen.&#8220;</p>
<p>Als Psychologin begrüße ich diese Entwicklung. Es ist so wichtig, dass psychische Gesundheit enttabuisiert wird und Menschen Unterstützung finden. Gleichzeitig frage ich mich, ob wir manchmal die falsche Frage stellen.</p>
<p>Denn nicht jede Form von Erschöpfung ist ein psychisches Problem. Jeder Selbstzweifel eine Störung. Nicht jede Herausforderung benötigt eine therapeutische Antwort.</p>
<p>Vielleicht lohnt es sich, einen Schritt zurückzutreten und das größere Bild zu betrachten.</p>								</div>
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max-w-(--thread-content-max-width) flex-1 group/turn-messages focus-visible:outline-hidden relative flex w-full min-w-0 flex-col agent-turn"><div class="flex max-w-full flex-col gap-4 grow"><div class="min-h-8 text-message relative flex w-full flex-col items-end gap-2 text-start break-words whitespace-normal outline-none keyboard-focused:focus-ring [.text-message+&amp;]:mt-1" dir="auto" tabindex="0" data-message-author-role="assistant" data-message-id="06b22e09-6431-4f1e-b35c-5decdd44a7f5" data-message-model-slug="gpt-5-3" data-turn-start-message="true"><div class="flex w-full flex-col gap-1 empty:hidden"><div class="markdown prose dark:prose-invert w-full wrap-break-word light markdown-new-styling"><h2>Das &#8222;Problem&#8220; ist nicht immer die Person</h2><p>Viele Wissenschaftler:innen bewegen sich heute in Systemen, die von hoher Unsicherheit geprägt sind:</p><ul><li><p>befristete Verträge</p></li><li><p>steigender Publikationsdruck</p></li><li><p>internationale Mobilität</p></li><li><p>komplexe Karrierewege</p></li><li><p>Drittmittelabhängigkeit</p></li><li><p>permanente Veränderung</p></li></ul><p>Wenn Menschen unter diesen Bedingungen an ihre Grenzen kommen, bedeutet das nicht automatisch, dass mit ihnen etwas nicht stimmt.</p><p>Manchmal zeigt sich darin auch die Grenze eines Systems.</p><p>Wir leben in einer Zeit, in der viele Institutionen noch nach Logiken funktionieren, die für eine andere Welt entwickelt wurden: mehr Stabilität, weniger Komplexität, langsamere Veränderungen.</p><p>Die Realität moderner Wissenschaft sieht anders aus.</p><h2>Das Imposter-Syndrom erzählt uns mehr über Systeme als über Individuen</h2><p>Besonders deutlich wird das beim sogenannten Imposter-Syndrom.</p><p>Oft wird es als individuelles Problem betrachtet.</p><p>Doch wer erlebt diese Selbstzweifel besonders häufig?</p><p>Frauen.</p><p>Internationale Forschende.</p><p>First-Generation Academics.</p><p>Menschen aus Gruppen, die historisch weniger repräsentiert waren.</p><p>Die Frage ist deshalb nicht nur:</p><p>&#8222;Warum zweifelt diese Person an sich?&#8220;</p><p>Sondern auch:</p><p>&#8222;Welche Bedingungen führen dazu, dass Menschen sich nicht selbstverständlich zugehörig fühlen?&#8220;</p><p>Zugehörigkeit entsteht nicht allein im Kopf einzelner Menschen.</p><p>Sie entsteht durch Kultur.</p><p>Durch Kommunikation.</p><p>Durch Führung.</p><p>Durch die Art, wie wir miteinander arbeiten.</p><h2>Führungskräfte müssen keine Therapeut:innen werden</h2><p>Viele PIs möchten ihre Teams besser unterstützen.</p><p>Das ist eine wichtige Entwicklung.</p><p>Doch die Antwort besteht aus meiner Sicht nicht darin, Führungskräfte zu halb ausgebildeten Mental-Health-Expert:innen zu machen.</p><p>Für psychische Erkrankungen braucht es qualifizierte Fachpersonen.</p><p>Die Aufgabe von Führung sieht anders aus.</p><p>Es geht darum,</p><ul><li><p>zuzuhören,</p></li><li><p>schwierige Gespräche führen zu können,</p></li><li><p>psychologische Sicherheit zu schaffen,</p></li><li><p>Grenzen zu respektieren,</p></li><li><p>unterschiedliche Lebensrealitäten wahrzunehmen,</p></li><li><p>Vertrauen aufzubauen,</p></li><li><p>und Zugehörigkeit aktiv zu fördern.</p></li></ul><p>Kurz gesagt:</p><p>Wir brauchen nicht mehr Therapie in der Führung.</p><p>Wir brauchen mehr Menschlichkeit in der Führung.</p><h2>Inclusive Leadership ist Zukunftskompetenz</h2><p>Genau deshalb gewinnt Inclusive Leadership zunehmend an Bedeutung.</p><p>Nicht als weiteres Buzzword.</p><p>Sondern als Antwort auf die Herausforderungen moderner Forschung.</p><p>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert heute ausdrücklich Maßnahmen zu Diversität, Bias-Sensibilisierung und inklusiver Zusammenarbeit.</p><p>Das hat gute Gründe.</p><p>Wissenschaftliche Exzellenz entsteht nicht nur durch Fachwissen.</p><p>Sie entsteht dort, wo Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven erfolgreich zusammenarbeiten können.</p><p>Inclusive Leadership bedeutet, Räume zu schaffen, in denen Menschen sich sicher genug fühlen, Fragen zu stellen, Fehler zuzugeben, neue Ideen einzubringen und sich als Teil eines größeren Ganzen zu erleben.</p><h2>Was künstliche Intelligenz damit zu tun hat</h2><p>Während wir diese Diskussion führen, verändert künstliche Intelligenz die Wissenschaft grundlegend.</p><p>Viele Aufgaben werden schneller.</p><p>Manche werden automatisiert.</p><p>Neue Möglichkeiten entstehen beinahe täglich.</p><p>Gleichzeitig wächst bei vielen Forschenden die Unsicherheit.</p><p>Welche Fähigkeiten werden künftig noch gebraucht?</p><p>Wie definiere ich meinen Wert?</p><p>Was bleibt meine Aufgabe, wenn Maschinen immer mehr leisten können?</p><p>Je mehr Technologie in unsere Arbeitswelt einzieht, desto wichtiger wird eine andere Fähigkeit:</p><p>Menschlichkeit.</p><p>Empathie.</p><p>Vertrauen.</p><p>Urteilsvermögen.</p><p>Beziehungsfähigkeit.</p><p>Gemeinsame Sinnstiftung.</p><p>Das sind keine weichen Faktoren.</p><p>Es sind Zukunftskompetenzen.</p><h2>Von der Reparatur zur Gestaltung</h2><p>Vielleicht besteht die eigentliche Aufgabe nicht darin, Menschen immer besser an überfordernde Systeme anzupassen.</p><p>Vielleicht geht es darum, neue Formen des Zusammenarbeitens zu entwickeln.</p><p>Forschungskulturen, die Resilienz fördern statt Erschöpfung zu produzieren.</p><p>Führung, die Zugehörigkeit schafft statt Isolation.</p><p>Arbeitsumfelder, in denen Unterschiedlichkeit nicht als Problem, sondern als Ressource verstanden wird.</p><p>Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht:</p><p>&#8222;Wie können wir Menschen reparieren, die Schwierigkeiten haben?&#8220;</p><p>Sondern:</p><p>&#8222;Wie gestalten wir Wissenschaft so, dass Menschen ihr Potenzial entfalten können?&#8220;</p><p>Das ist keine Mental-Health-Frage.</p><p>Es ist eine Führungsfrage.</p><p>Eine Kulturfrage.</p><p>Und vielleicht eine der wichtigsten Zukunftsfragen für die Wissenschaft überhaupt.</p><h2>Menschliche Entwicklung bleibt eine persönliche Aufgabe</h2><p>Bei aller Kritik an überholten Strukturen möchte ich eines betonen:</p><p>Nicht jede Herausforderung lässt sich durch bessere Führung oder bessere Systeme lösen.</p><p>Auch wir selbst sind eingeladen, zu wachsen.</p><p>Als Psychologin erlebe ich immer wieder, dass Themen wie Selbstzweifel, Erschöpfung, Perfektionismus oder Schwierigkeiten beim Grenzen setzen nicht nur im Außen entstehen. Sie haben oft auch mit unseren eigenen Prägungen, Erfahrungen und inneren Mustern zu tun.</p><p>Deshalb halte ich es für wichtig, dass Menschen lernen, ihre psychologischen, emotionalen und körperlichen Prozesse besser zu verstehen.</p><p>Die gute Nachricht ist: Dafür stehen heute mehr Möglichkeiten zur Verfügung als je zuvor.</p><p>Meditation und Achtsamkeit gehören inzwischen in vielen Bereichen zum Alltag. Gleichzeitig wächst die Anerkennung körperorientierter Ansätze, die Stressregulation, Resilienz und Selbstwahrnehmung stärken. Coaching, kollegiale Reflexionsräume und Workshops zu Themen wie Kommunikation, Selbstführung oder gesunde Grenzen können dabei helfen, innere Ressourcen aufzubauen und handlungsfähig zu bleiben.</p><p>Gerade das Thema Grenzen begegnet mir immer wieder. Hinter Erschöpfung, Überforderung oder dem Gefühl, ständig zu wenig zu leisten, steht oft nicht mangelnde Kompetenz, sondern die Schwierigkeit, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und klar zu kommunizieren.</p><p>Deshalb ist es aus meiner Sicht kein Zeichen von Schwäche, sich mit solchen Themen auseinanderzusetzen. Es ist eine Form von Selbstverantwortung.</p><p>Dabei geht es nicht darum, Menschen zu optimieren.</p><p>Es geht darum, ihre Handlungsfähigkeit zu stärken.</p><p>Wer lernt, eigene Grenzen wahrzunehmen und zu kommunizieren, Belastungen frühzeitig zu erkennen und mit den eigenen Emotionen konstruktiv umzugehen, gewinnt nicht nur mehr Stabilität im Arbeitsalltag. Diese Fähigkeiten fördern auch Selbstvertrauen, Resilienz und die Fähigkeit, in komplexen Situationen handlungsfähig zu bleiben.</p><p>Gerade in einer Zeit zunehmender Unsicherheit und Veränderung sind diese Kompetenzen keine privaten Luxusgüter.</p><p>Sie werden zu zentralen Zukunftskompetenzen.</p><h2>Die Zukunft der Wissenschaft ist auch eine menschliche Frage</h2><p>Die Wissenschaft der Zukunft braucht nicht nur bessere Technologien.</p><p>Sie braucht Menschen, die gelernt haben, mit Komplexität umzugehen.</p><p>Menschen, die ihre eigenen Muster verstehen.</p><p>Führungskräfte, die Zugehörigkeit schaffen.</p><p>Teams, die Unterschiedlichkeit als Ressource begreifen.</p><p>Und Institutionen, die erkennen, dass Exzellenz und Menschlichkeit keine Gegensätze sind.</p><p>Künstliche Intelligenz wird viele Prozesse beschleunigen. Neue Technologien werden weiterhin verändern, wie wir forschen, lernen und arbeiten.</p><p>Doch gerade deshalb werden jene Fähigkeiten wichtiger, die keine Maschine ersetzen kann:</p><p>Empathie.</p><p>Vertrauen.</p><p>Selbstreflexion.</p><p>Beziehungsfähigkeit.</p><p>Die Fähigkeit, gemeinsam Sinn zu stiften und auch in Zeiten von Unsicherheit verbunden zu bleiben.</p><p>Vielleicht besteht die nächste Entwicklungsstufe der Wissenschaft deshalb nicht allein in neuen Erkenntnissen über die Welt.</p><p>Sondern auch darin, wie wir lernen, als Menschen miteinander zu arbeiten.</p><p>Und vielleicht ist genau das die eigentliche Führungsaufgabe unserer Zeit.<br /><br /></p><p data-start="2272" data-end="2300"><strong data-start="2272" data-end="2300">Weiterführende Workshops</strong></p><ul data-start="2302" data-end="2498"><li data-start="2302" data-end="2341"><a href="https://iris-wangermann.de/gesunde-grenzen-wissenschaft/">Gesunde Grenzen setzen für Forschende</a></li><li data-start="2342" data-end="2401"><a href="https://iris-wangermann.de/practicing-inclusive-leadership-in-international-research-teams-2/">Inclusive Leadership für wissenschaftliche Führungskräfte</a></li></ul></div></div></div></div></div></div></section></div>								</div>
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		<title>Inclusive Leadership in der Graduiertenausbildung: Wie Promovierende ohne Führungsrolle wirksam werden – und warum das für Diversity-Programme entscheidend ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Iris Wangermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 07:51:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Die neuesten Blogartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Inclusive Leadership]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Graduiertenschulen stehen aktuell vor einer ähnlichen Herausforderung: Diversität ist gewollt, Programme sind vorhanden, Förderlinien sind eingerichtet –und dennoch bleibt oft die Frage: Wie wird Vielfalt im Alltag tatsächlich wirksam? Denn die Realität sieht häufig anders aus als die Konzepte. Das findest Du in diesem Blogartikel Promovierende bewegen sich in komplexen Strukturen, zwischen Hierarchien, Erwartungen ... <a title="Inclusive Leadership in der Graduiertenausbildung: Wie Promovierende ohne Führungsrolle wirksam werden – und warum das für Diversity-Programme entscheidend ist" class="read-more" href="https://iris-wangermann.de/inclusive-leadership-fuer-promovierende/" aria-label="Mehr Informationen über Inclusive Leadership in der Graduiertenausbildung: Wie Promovierende ohne Führungsrolle wirksam werden – und warum das für Diversity-Programme entscheidend ist">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="54300" class="elementor elementor-54300" data-elementor-post-type="post">
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									<p data-start="440" data-end="516">Viele Graduiertenschulen stehen aktuell vor einer ähnlichen Herausforderung:</p>
<p data-start="518" data-end="636">Diversität ist gewollt, Programme sind vorhanden, Förderlinien sind eingerichtet –<br data-start="600" data-end="603" />und dennoch bleibt oft die Frage:</p>
<blockquote data-start="638" data-end="688">
<p data-start="640" data-end="688">Wie wird Vielfalt im Alltag tatsächlich wirksam?</p>
</blockquote>
<p data-start="690" data-end="749">Denn die Realität sieht häufig anders aus als die Konzepte.</p>								</div>
				</div>
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			<h4 class="elementor-toc__header-title">
				Das findest Du in diesem Blogartikel			</h4>
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<p data-start="751" data-end="1002">Promovierende bewegen sich in komplexen Strukturen, zwischen Hierarchien, Erwartungen und Unsicherheiten. Sie koordinieren Projekte, organisieren Veranstaltungen, arbeiten in internationalen Teams – und haben dabei oft <strong data-start="970" data-end="1001">keine formale Führungsrolle</strong>.</p>
<p data-start="1004" data-end="1147">Gleichzeitig sind es genau diese Räume, in denen sich entscheidet,<br data-start="1070" data-end="1073" />ob Zusammenarbeit gelingt – oder ob sich Ausschlussmechanismen fortsetzen.</p>
<p data-start="1149" data-end="1204">Hier setzt das Konzept von <strong data-start="1176" data-end="1200">Inclusive Leadership</strong> an.</p>
<hr data-start="1206" data-end="1209" />
<h2 data-section-id="1ezzi7u" data-start="1211" data-end="1265">Eine neue Form von Führung – passend für unsere Zeit</h2>
<p data-start="1267" data-end="1450">Inclusive Leadership beschreibt keine klassische Führungsposition.<br data-start="1333" data-end="1336" />Es ist vielmehr eine <strong data-start="1357" data-end="1388">zeitgemäße Form von Führung</strong>, die dort ansetzt, wo Zusammenarbeit tatsächlich stattfindet:</p>
<ul data-start="1452" data-end="1588">
<li data-section-id="d6s7mh" data-start="1452" data-end="1473">in Projektgruppen</li>
<li data-section-id="1flh5b9" data-start="1474" data-end="1489">in Meetings</li>
<li data-section-id="1xvt4j4" data-start="1490" data-end="1518">in internationalen Teams</li>
<li data-section-id="1r4bjpt" data-start="1519" data-end="1588">in selbstorganisierten Formaten wie Summer Schools oder Workshops</li>
</ul>
<p data-start="1590" data-end="1728">Gerade in der Wissenschaft – und zunehmend auch in anderen Organisationen – entstehen viele Prozesse <strong data-start="1691" data-end="1727">ohne klare hierarchische Führung</strong>.</p>
<p data-start="1730" data-end="1743">Das bedeutet:</p>
<p data-start="1745" data-end="1849">Führung ist nicht mehr nur eine Frage von Position,<br data-start="1796" data-end="1799" />sondern von <strong data-start="1811" data-end="1848">Verhalten, Haltung und Gestaltung</strong>.</p>
<hr data-start="1851" data-end="1854" />
<h2 data-section-id="5iuvca" data-start="1856" data-end="1899">Warum viele Promovierende frustriert sind</h2>
<p data-start="1901" data-end="1963">In unseren Workshops hören wir immer wieder ähnliche Aussagen:</p>
<ul data-start="1965" data-end="2168">
<li data-section-id="h1411o" data-start="1965" data-end="2042">„Ich sehe, dass Dinge nicht gut laufen – aber ich kann nichts verändern.“</li>
<li data-section-id="n5a72b" data-start="2043" data-end="2106">„Ich habe Verantwortung, aber keine Entscheidungsbefugnis.“</li>
<li data-section-id="sep13a" data-start="2107" data-end="2168">„Ich möchte anders arbeiten, aber das System ist zu starr.“</li>
</ul>
<p data-start="2170" data-end="2208">Diese Frustration ist nachvollziehbar.</p>
<p data-start="2210" data-end="2313">Denn viele Promovierende befinden sich genau in diesem Spannungsfeld:<br data-start="2279" data-end="2282" />zwischen Einfluss und Ohnmacht.</p>
<p data-start="2315" data-end="2421">Inclusive Leadership setzt genau hier an – nicht, indem es das System ignoriert,<br data-start="2395" data-end="2398" />sondern indem es fragt:</p>
<blockquote data-start="2423" data-end="2472">
<p data-start="2425" data-end="2472">Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es trotzdem?</p>
</blockquote>
<hr data-start="2474" data-end="2477" />
<h2 data-section-id="1hq6dlx" data-start="2479" data-end="2536">Ein pragmatischer Ansatz: Führung durch kleine Schritte</h2>
<p data-start="2538" data-end="2602">Der Ansatz ist bewusst <strong data-start="2561" data-end="2601">nicht moralisch und nicht beschämend</strong>.</p>
<p data-start="2604" data-end="2727">Es geht nicht darum, „richtig“ oder „falsch“ zu handeln,<br data-start="2660" data-end="2663" />sondern darum, <strong data-start="2678" data-end="2726">bewusster zu gestalten, was ohnehin passiert</strong>.</p>
<p data-start="2729" data-end="2794">Ein zentrales Konzept dabei sind sogenannte <strong data-start="2773" data-end="2793">Micro-Injustices</strong>:</p>
<p data-start="2796" data-end="2859">Kleine, oft unbewusste Formen von Ausschluss, wie zum Beispiel:</p>
<ul data-start="2861" data-end="3000">
<li data-section-id="16ftb2o" data-start="2861" data-end="2904">jemand wird im Meeting nicht einbezogen</li>
<li data-section-id="mf3mtg" data-start="2905" data-end="2935">Beiträge werden übergangen</li>
<li data-section-id="rx2qz8" data-start="2936" data-end="3000">bestimmte Personen werden automatisch weniger ernst genommen</li>
</ul>
<p data-start="3002" data-end="3160">Ein einzelner Moment scheint unbedeutend.<br data-start="3043" data-end="3046" />Doch über Zeit summieren sich diese Erfahrungen – und beeinflussen,<br data-start="3113" data-end="3116" />wer sich beteiligt und wer sich zurückzieht.</p>
<p data-start="3162" data-end="3243">Inclusive Leadership arbeitet mit demselben Prinzip – nur in die andere Richtung:</p>
<p data-start="3245" data-end="3315"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Kleine, bewusste Handlungen können <strong data-start="3283" data-end="3314">inklusive Dynamiken stärken</strong>.</p>
<p data-start="3317" data-end="3330">Zum Beispiel:</p>
<ul data-start="3332" data-end="3510">
<li data-section-id="1oieqm0" data-start="3332" data-end="3400">aktiv nach einer Perspektive fragen, die noch nicht gehört wurde</li>
<li data-section-id="x58n72" data-start="3401" data-end="3431">Gesprächsstrukturen klären</li>
<li data-section-id="1ez2ygc" data-start="3432" data-end="3477">Spannungen ansprechen, ohne zu eskalieren</li>
<li data-section-id="1xul9me" data-start="3478" data-end="3510">Verantwortung im Team teilen</li>
</ul>
<p data-start="3512" data-end="3577">Diese Handlungen sind oft klein – aber ihre Wirkung ist es nicht.</p>
<hr data-start="3579" data-end="3582" />
<h2 data-section-id="1hs38tg" data-start="3584" data-end="3634">Lernen durch Erfahrung – nicht nur durch Theorie</h2>
<p data-start="3636" data-end="3693">In der Arbeit mit Promovierenden zeigt sich immer wieder:</p>
<p data-start="3695" data-end="3771">Verstehen allein reicht nicht.<br data-start="3725" data-end="3728" />Was fehlt, ist <strong data-start="3743" data-end="3770">Erfahrung und Anwendung</strong>.</p>
<p data-start="3773" data-end="3821">Deshalb arbeiten wir im Workshop sehr praxisnah.</p>
<p data-start="3823" data-end="3860">Teilnehmende entwickeln zum Beispiel:</p>
<ul data-start="3862" data-end="3946">
<li data-section-id="ar2lhm" data-start="3862" data-end="3884">eine Summer School</li>
<li data-section-id="1o0jk9e" data-start="3885" data-end="3915">eine Forschungskooperation</li>
<li data-section-id="1rs5r69" data-start="3916" data-end="3946">ein kollaboratives Projekt</li>
</ul>
<p data-start="3948" data-end="3973">und erleben dabei direkt:</p>
<ul data-start="3975" data-end="4109">
<li data-section-id="1ynm3p1" data-start="3975" data-end="4007">wie Entscheidungen entstehen</li>
<li data-section-id="1hxb8is" data-start="4008" data-end="4040">wo Unsicherheiten auftauchen</li>
<li data-section-id="138pmk" data-start="4041" data-end="4066">wie Gruppen reagieren</li>
<li data-section-id="ps5g1e" data-start="4067" data-end="4109">und wo Führung tatsächlich stattfindet</li>
</ul>
<p data-start="4111" data-end="4179">Ergänzt wird das durch Formate, die Dynamiken sichtbar machen, etwa:</p>
<ul data-start="4181" data-end="4333">
<li data-section-id="qxc4cq" data-start="4181" data-end="4233">Übungen zu Mehrheits- und Minderheitserfahrungen</li>
<li data-section-id="9g2hao" data-start="4234" data-end="4291">Reflexion von Narrativen („Danger of a Single Story“)</li>
<li data-section-id="ak4qls" data-start="4292" data-end="4333">Simulationen komplexer Zusammenarbeit</li>
</ul>
<p data-start="4335" data-end="4377">Der Fokus liegt dabei immer auf der Frage:</p>
<blockquote data-start="4379" data-end="4431">
<p data-start="4381" data-end="4431">Was bedeutet das konkret für mein eigenes Handeln?</p>
</blockquote>
<hr data-start="4433" data-end="4436" />
<h2 data-section-id="18s2ilz" data-start="4438" data-end="4485">Warum das für Graduiertenschulen relevant ist</h2>
<p data-start="4487" data-end="4595">Für Koordinator:innen stellt sich oft die Frage,<br data-start="4535" data-end="4538" />wie Diversity-Maßnahmen nachhaltig wirksam werden können.</p>
<p data-start="4597" data-end="4658">Inclusive Leadership bietet hier einen wichtigen Ansatzpunkt:</p>
<p data-start="4660" data-end="4733">Es setzt nicht nur auf Strukturen, sondern auf <strong data-start="4707" data-end="4732">Kompetenzen im Alltag</strong>.</p>
<p data-start="4735" data-end="4748">Das bedeutet:</p>
<ul data-start="4750" data-end="4981">
<li data-section-id="5u1fyk" data-start="4750" data-end="4821">Promovierende lernen, Verantwortung zu übernehmen – auch ohne Titel</li>
<li data-section-id="m6826s" data-start="4822" data-end="4865">Zusammenarbeit wird bewusster gestaltet</li>
<li data-section-id="12nyo86" data-start="4866" data-end="4913">inklusive Praktiken werden konkret eingeübt</li>
<li data-section-id="vsdhsm" data-start="4914" data-end="4981">und langfristig verändern sich Team- und Kommunikationskulturen</li>
</ul>
<p data-start="4983" data-end="5080">Damit wird Diversity nicht nur „gefördert“,<br data-start="5026" data-end="5029" />sondern tatsächlich <strong data-start="5049" data-end="5079">im Arbeitsalltag verankert</strong>.</p>
<hr data-start="5082" data-end="5085" />
<h2 data-section-id="1z070s2" data-start="5087" data-end="5139">Inclusive Leadership ist ein langfristiger Prozess</h2>
<p data-start="5141" data-end="5204">Wichtig ist: Dieser Ansatz verspricht keine schnellen Lösungen.</p>
<p data-start="5206" data-end="5264">Inclusive Leadership ist ein <strong data-start="5235" data-end="5263">kontinuierlicher Prozess</strong>.</p>
<p data-start="5266" data-end="5280">Es geht darum:</p>
<ul data-start="5282" data-end="5425">
<li data-section-id="168pfwa" data-start="5282" data-end="5309">Wahrnehmung zu schärfen</li>
<li data-section-id="6crcry" data-start="5310" data-end="5339">Verhalten zu reflektieren</li>
<li data-section-id="1o0pluq" data-start="5340" data-end="5379">neue Handlungsweisen auszuprobieren</li>
<li data-section-id="19lc0ra" data-start="5380" data-end="5425">und über Zeit neue Routinen zu entwickeln</li>
</ul>
<p data-start="5427" data-end="5446">Oder anders gesagt:</p>
<blockquote data-start="5448" data-end="5560">
<p data-start="5450" data-end="5560">So wie sich kleine Ausschlussmechanismen summieren,<br data-start="5501" data-end="5504" />können sich auch kleine inklusive Handlungen aufbauen.</p>
</blockquote>
<hr data-start="5562" data-end="5565" />
<h2 data-section-id="ud7la6" data-start="5567" data-end="5600">Eine einfache Frage zum Schluss</h2>
<p data-start="5602" data-end="5646">Am Ende bleibt oft eine sehr konkrete Frage:</p>
<p data-start="5648" data-end="5705"><strong data-start="5648" data-end="5705">Welche kleine Handlung kann ich morgen anders machen?</strong></p>
<p data-start="5707" data-end="5744">Nicht mehr – aber auch nicht weniger.</p>
<p data-start="5746" data-end="5782" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Denn genau dort beginnt Veränderung.<br /><br /><strong>Neugierig, wie das in Ihrem Graduiertenprogramm  konkret aussehen könnte? </strong></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="z-0 flex min-h-[46px] justify-start"> </div>
</div>
</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://iris-wangermann.de/inclusive-leadership-fuer-promovierende/">Inclusive Leadership in der Graduiertenausbildung: Wie Promovierende ohne Führungsrolle wirksam werden – und warum das für Diversity-Programme entscheidend ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://iris-wangermann.de">Iris Wangermann</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum diese Arbeit nicht nur theoretisch ist: Erfahrungsorientiertes Lernen für Unconscious Bias, interkulturelle Kompetenz und Inclusive Leadership – im Zeitalter von KI</title>
		<link>https://iris-wangermann.de/unconscious-bias-training-warum-theorie-nicht-reicht/</link>
					<comments>https://iris-wangermann.de/unconscious-bias-training-warum-theorie-nicht-reicht/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Iris Wangermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 09:36:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Die neuesten Blogartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Inclusive Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Interkulturelle Kompetenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erfahrungsorientiertes Lernen für Unconscious Bias, interkulturelle Kompetenz &#38; Inclusive Leadership – in einer Welt im Wandel Wenn Menschen an Workshops zu Themen wie Unconscious Bias, interkulturelle Kompetenz oder Inclusive Leadership teilnehmen, erwarten sie oft: klare Modelle, Tools und direkt anwendbares Wissen. Und ja — Theorie ist wichtig.Studien sind wichtig.Frameworks sind wichtig. Doch wenn es darum ... <a title="Warum diese Arbeit nicht nur theoretisch ist: Erfahrungsorientiertes Lernen für Unconscious Bias, interkulturelle Kompetenz und Inclusive Leadership – im Zeitalter von KI" class="read-more" href="https://iris-wangermann.de/unconscious-bias-training-warum-theorie-nicht-reicht/" aria-label="Mehr Informationen über Warum diese Arbeit nicht nur theoretisch ist: Erfahrungsorientiertes Lernen für Unconscious Bias, interkulturelle Kompetenz und Inclusive Leadership – im Zeitalter von KI">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="54125" class="elementor elementor-54125" data-elementor-post-type="post">
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<h3 class="wp-block-heading">Erfahrungsorientiertes Lernen für Unconscious Bias, interkulturelle Kompetenz &amp; Inclusive Leadership – in einer Welt im Wandel</h3>
								</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p data-start="1105" data-end="1249">Wenn Menschen an Workshops zu Themen wie <strong data-start="1146" data-end="1219">Unconscious Bias, interkulturelle Kompetenz oder Inclusive Leadership</strong> teilnehmen, erwarten sie oft:</p>
<p data-start="1251" data-end="1302">klare Modelle, Tools und direkt anwendbares Wissen.</p>
<p data-start="1304" data-end="1384">Und ja — Theorie ist wichtig.<br data-start="1333" data-end="1336" />Studien sind wichtig.<br data-start="1357" data-end="1360" />Frameworks sind wichtig.</p>
<p data-start="1386" data-end="1518">Doch wenn es darum geht, wie wir einander wahrnehmen, vertrauen, einbeziehen oder ausschließen, reicht Information allein nicht aus.</p>
<p data-start="1520" data-end="1642">Denn Bias ist nicht nur etwas, das wir denken.<br data-start="1566" data-end="1569" />Es ist etwas, das wir <strong data-start="1591" data-end="1641">fühlen, verkörpern und in Beziehung ausdrücken</strong>.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-2128659 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="2128659" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Die Grenzen rein kognitiven Lernens</h2>				</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p data-start="1693" data-end="1781">Viele von uns wurden in Systemen ausgebildet, in denen Lernen vor allem so funktioniert:</p>
<ul data-start="1783" data-end="1848">
<li data-start="1783" data-end="1795">
<p data-start="1785" data-end="1795">kognitiv</p>
</li>
<li data-start="1796" data-end="1819">
<p data-start="1798" data-end="1819">informationsbasiert</p>
</li>
<li data-start="1820" data-end="1832">
<p data-start="1822" data-end="1832">abstrakt</p>
</li>
<li data-start="1833" data-end="1848">
<p data-start="1835" data-end="1848">individuell</p>
</li>
</ul>
<p data-start="1850" data-end="1898">Das funktioniert hervorragend für Wissenserwerb.</p>
<p data-start="1900" data-end="1955">Aber weniger gut für <strong data-start="1921" data-end="1954">zwischenmenschliche Dynamiken</strong>.</p>
<p data-start="1957" data-end="1963">Warum?</p>
<p data-start="1965" data-end="2030">Weil viele unserer Reaktionen auf Unterschied geprägt sind durch:</p>
<ul data-start="2032" data-end="2129">
<li data-start="2032" data-end="2053">
<p data-start="2034" data-end="2053">frühe Erfahrungen</p>
</li>
<li data-start="2054" data-end="2076">
<p data-start="2056" data-end="2076">kulturelle Prägung</p>
</li>
<li data-start="2077" data-end="2107">
<p data-start="2079" data-end="2107">emotionale Konditionierung</p>
</li>
<li data-start="2108" data-end="2129">
<p data-start="2110" data-end="2129">unbewusste Muster</p>
</li>
</ul>
<p data-start="2131" data-end="2201">Wir können wissen, was Bias ist<br data-start="2162" data-end="2165" />und trotzdem aus ihm heraus handeln.</p>
<p data-start="2203" data-end="2277">Wir können Inclusion verstehen<br data-start="2233" data-end="2236" />und dennoch unbewusst Exklusion erzeugen.</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Bias ist verkörpert und relational</h2>				</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p data-start="2327" data-end="2377">Unser Gehirn trifft blitzschnell Unterscheidungen:</p>
<p data-start="2379" data-end="2436">vertraut / fremd<br data-start="2395" data-end="2398" />sicher / unsicher<br data-start="2415" data-end="2418" />ähnlich / anders</p>
<p data-start="2438" data-end="2466">Diese Fähigkeit schützt uns.</p>
<p data-start="2468" data-end="2532">Doch in diversen Arbeitskontexten führt sie auch dazu, dass wir:</p>
<ul data-start="2534" data-end="2688">
<li data-start="2534" data-end="2566">
<p data-start="2536" data-end="2566">Unterschiede sofort bewerten</p>
</li>
<li data-start="2567" data-end="2608">
<p data-start="2569" data-end="2608">Kompetenz unterschiedlich einschätzen</p>
</li>
<li data-start="2609" data-end="2637">
<p data-start="2611" data-end="2637">Nähe oder Distanz fühlen</p>
</li>
<li data-start="2638" data-end="2688">
<p data-start="2640" data-end="2688">schneller Vertrauen schenken – oder eben nicht</p>
</li>
</ul>
<p data-start="2690" data-end="2734">Diese Prozesse sind <strong data-start="2710" data-end="2733">nicht rein kognitiv</strong>.</p>
<p data-start="2736" data-end="2782">Sie sind körperlich, emotional und relational.</p>
<p data-start="2784" data-end="2851">Und genau deshalb braucht die Arbeit mit Bias <strong data-start="2830" data-end="2850">mehr als Theorie</strong>.</p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Warum reine Wissensvermittlung nicht ausreicht</h2>				</div>
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									<p data-start="2913" data-end="2938">Die Forschung zeigt klar:</p>
<p data-start="2940" data-end="2997">Bewusstsein allein verändert Verhalten selten nachhaltig.</p>
<p data-start="2999" data-end="3062">Was Veränderung wirklich unterstützt, ist eine Kombination aus:</p>
<ul data-start="3064" data-end="3216">
<li data-start="3064" data-end="3102">
<p data-start="3066" data-end="3102">Wissen (Theorie, Studien, Modelle)</p>
</li>
<li data-start="3103" data-end="3122">
<p data-start="3105" data-end="3122">Selbstreflexion</p>
</li>
<li data-start="3123" data-end="3159">
<p data-start="3125" data-end="3159">Erfahrung im Kontakt mit anderen</p>
</li>
<li data-start="3160" data-end="3191">
<p data-start="3162" data-end="3191">Anwendung im echten Kontext</p>
</li>
<li data-start="3192" data-end="3216">
<p data-start="3194" data-end="3216">Beziehung und Dialog</p>
</li>
</ul>
<p data-start="3218" data-end="3295">Transformation entsteht nicht nur im Kopf.<br data-start="3260" data-end="3263" />Sie entsteht im <strong data-start="3279" data-end="3294">Miteinander</strong>.</p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Warum ich erfahrungsorientiert und relational arbeite</h2>				</div>
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									<p data-start="381" data-end="419">In meiner Arbeit verbinde ich bewusst:</p>
<ul data-start="421" data-end="601">
<li data-start="421" data-end="458">
<p data-start="423" data-end="458">wissenschaftlich fundierten Input</p>
</li>
<li data-start="459" data-end="481">
<p data-start="461" data-end="481">Reflexionsprozesse</p>
</li>
<li data-start="482" data-end="499">
<p data-start="484" data-end="499">Dialogformate</p>
</li>
<li data-start="500" data-end="532">
<p data-start="502" data-end="532">Fallbeispiele aus der Praxis</p>
</li>
<li data-start="533" data-end="560">
<p data-start="535" data-end="560">verkörperte Wahrnehmung</p>
</li>
<li data-start="561" data-end="601">
<p data-start="563" data-end="601">Austausch zwischen den Teilnehmenden</p>
</li>
</ul>
<p data-start="603" data-end="757">Mir ist wichtig, einen Raum zu gestalten, in dem Menschen nicht nur über Bias sprechen, sondern <strong data-start="699" data-end="756">ihre eigenen Reaktionen in Echtzeit wahrnehmen können</strong>.</p>
<p data-start="759" data-end="778">So wird es möglich:</p>
<ul data-start="780" data-end="1030">
<li data-start="780" data-end="833">
<p data-start="782" data-end="833">zu erkennen, wo automatische Reaktionen herkommen</p>
</li>
<li data-start="834" data-end="909">
<p data-start="836" data-end="909">zwischen erster Wahrnehmung und bewusster Entscheidung zu unterscheiden</p>
</li>
<li data-start="910" data-end="949">
<p data-start="912" data-end="949">neue Handlungsweisen auszuprobieren</p>
</li>
<li data-start="950" data-end="1030">
<p data-start="952" data-end="1030">und zu erleben, wie sich bewusste, inklusive Interaktion tatsächlich anfühlt</p>
</li>
</ul>
<p data-start="1032" data-end="1176">Diese Art zu lernen unterscheidet sich von einer klassischen Vorlesung.<br data-start="1103" data-end="1106" />Sie ist persönlicher, interaktiver und manchmal auch herausfordernder.</p>
<p data-start="1178" data-end="1210">Und genau das macht sie wirksam.</p>
<p data-start="1212" data-end="1318">Denn nachhaltige Veränderung entsteht nicht allein durch Wissen,<br data-start="1276" data-end="1279" />sondern durch <strong data-start="1293" data-end="1317">Erfahrung im Kontakt</strong>.</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Zwischen Urteil und Bewusstsein</h2>				</div>
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									<p data-start="329" data-end="424">Ein zentraler Aspekt meiner Arbeit ist die Fähigkeit, zwei Dinge gleichzeitig halten zu können:</p>
<p data-start="426" data-end="512"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2714.png" alt="✔" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Wir alle haben automatische Bewertungen<br data-start="467" data-end="470" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2714.png" alt="✔" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> und wir können bewusst mit ihnen umgehen</p>
<p data-start="514" data-end="638">Unser Gehirn trifft in Bruchteilen von Sekunden Einschätzungen.<br data-start="577" data-end="580" />Das ist ein alter, schützender Teil unseres Nervensystems.</p>
<p data-start="640" data-end="680">Die entscheidende Frage ist daher nicht:</p>
<p data-start="682" data-end="698"><em data-start="682" data-end="698">„Urteile ich?“</em></p>
<p data-start="700" data-end="708">sondern:</p>
<p data-start="710" data-end="760"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong data-start="713" data-end="760">Wie gehe ich mit meinen ersten Impulsen um?</strong></p>
<p data-start="762" data-end="836">Kann ich wahrnehmen, was in mir passiert,<br data-start="803" data-end="806" />ohne sofort daraus zu handeln?</p>
<p data-start="838" data-end="944">Kann ich innehalten, reflektieren<br data-start="871" data-end="874" />und dann eine bewusste Entscheidung treffen, wie ich reagieren möchte?</p>
<p data-start="946" data-end="1099">Diese Fähigkeit – die eigene Wahrnehmung bewusst zu halten und gleichzeitig in Beziehung zu bleiben – ist für mich ein Kern von <strong data-start="1074" data-end="1098">Inclusive Leadership</strong>.</p>								</div>
				</div>
					</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Warum diese Kompetenzen im Zeitalter von KI noch wichtiger werden</h2>				</div>
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									<p data-start="1180" data-end="1243">Wir leben in einer Zeit, in der Wissen jederzeit verfügbar ist.</p>
<p data-start="1245" data-end="1273">Künstliche Intelligenz kann:</p>
<ul data-start="1275" data-end="1350">
<li data-start="1275" data-end="1306">
<p data-start="1277" data-end="1306">Informationen strukturieren</p>
</li>
<li data-start="1307" data-end="1327">
<p data-start="1309" data-end="1327">Modelle erklären</p>
</li>
<li data-start="1328" data-end="1350">
<p data-start="1330" data-end="1350">Inhalte generieren</p>
</li>
</ul>
<p data-start="1352" data-end="1376">Was sie nicht kann, ist:</p>
<ul data-start="1378" data-end="1541">
<li data-start="1378" data-end="1421">
<p data-start="1380" data-end="1421">echte menschliche Verbindung herstellen</p>
</li>
<li data-start="1422" data-end="1452">
<p data-start="1424" data-end="1452">emotionale Resonanz spüren</p>
</li>
<li data-start="1453" data-end="1494">
<p data-start="1455" data-end="1494">komplexe soziale Dynamiken verkörpern</p>
</li>
<li data-start="1495" data-end="1541">
<p data-start="1497" data-end="1541">ethische Entscheidungen im Kontakt treffen</p>
</li>
</ul>
<p data-start="1543" data-end="1565">Das bedeutet für mich:</p>
<p data-start="1567" data-end="1664">Je mehr Technologie uns unterstützt,<br data-start="1603" data-end="1606" />desto wichtiger werden unsere <strong data-start="1636" data-end="1663">menschlichen Qualitäten</strong>:</p>
<ul data-start="1666" data-end="1743">
<li data-start="1666" data-end="1677">
<p data-start="1668" data-end="1677">Präsenz</p>
</li>
<li data-start="1678" data-end="1690">
<p data-start="1680" data-end="1690">Empathie</p>
</li>
<li data-start="1691" data-end="1716">
<p data-start="1693" data-end="1716">Wahrnehmungsfähigkeit</p>
</li>
<li data-start="1717" data-end="1743">
<p data-start="1719" data-end="1743">bewusste Kommunikation</p>
</li>
</ul>
<p data-start="1745" data-end="1858">Diese Fähigkeiten entstehen nicht durch Lesen allein.<br data-start="1798" data-end="1801" />Sie entstehen durch <strong data-start="1821" data-end="1857">Erfahrung im Kontakt mit anderen</strong>.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Was dich in meinen Workshops erwartet</h2>				</div>
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									<p data-start="1911" data-end="1976">Wenn du an einem meiner Workshops teilnimmst, kannst du erwarten:</p>
<ul data-start="1978" data-end="2269">
<li data-start="1978" data-end="2027">
<p data-start="1980" data-end="2027">einen klar gehaltenen, respektvollen Lernraum</p>
</li>
<li data-start="2028" data-end="2115">
<p data-start="2030" data-end="2115">eine Verbindung aus wissenschaftlicher Fundierung und erfahrungsorientierter Praxis</p>
</li>
<li data-start="2116" data-end="2159">
<p data-start="2118" data-end="2159">Raum für Selbstreflexion ohne Bewertung</p>
</li>
<li data-start="2160" data-end="2218">
<p data-start="2162" data-end="2218">Austausch mit Menschen aus unterschiedlichen Kontexten</p>
</li>
<li data-start="2219" data-end="2269">
<p data-start="2221" data-end="2269">konkrete Impulse für deinen beruflichen Alltag</p>
</li>
</ul>
<p data-start="2271" data-end="2368">Und du kannst auch damit rechnen, dass Lernen nicht nur „über den Kopf“ geschieht, sondern durch:</p>
<ul data-start="2370" data-end="2502">
<li data-start="2370" data-end="2391">
<p data-start="2372" data-end="2391">neue Perspektiven</p>
</li>
<li data-start="2392" data-end="2416">
<p data-start="2394" data-end="2416">ehrliche Begegnungen</p>
</li>
<li data-start="2417" data-end="2462">
<p data-start="2419" data-end="2462">Irritationen, die zu Erkenntnissen führen</p>
</li>
<li data-start="2463" data-end="2502">
<p data-start="2465" data-end="2502">Momente von Verbindung und Klarheit</p>
</li>
</ul>
<p data-start="2504" data-end="2555">All das gehört für mich zu echter Entwicklung dazu.</p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Eine Einladung</h2>				</div>
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									<p data-start="2585" data-end="2684">Du musst nicht „perfekt“, „neutral“ oder „unvoreingenommen“ sein, um an dieser Arbeit teilzunehmen.</p>
<p data-start="2686" data-end="2702">Niemand ist das.</p>
<p data-start="2704" data-end="2761">Du bist eingeladen, als Mensch zu kommen, der bereit ist:</p>
<ul data-start="2763" data-end="2851">
<li data-start="2763" data-end="2779">
<p data-start="2765" data-end="2779">wahrzunehmen</p>
</li>
<li data-start="2780" data-end="2799">
<p data-start="2782" data-end="2799">zu reflektieren</p>
</li>
<li data-start="2800" data-end="2813">
<p data-start="2802" data-end="2813">zu lernen</p>
</li>
<li data-start="2814" data-end="2851">
<p data-start="2816" data-end="2851">und bewusster in Beziehung zu gehen</p>
</li>
</ul>
<p data-start="2853" data-end="2935">In einer komplexen, vielfältigen Welt ist das nicht nur eine berufliche Kompetenz.</p>
<p data-start="2937" data-end="2975">Es ist eine <strong data-start="2949" data-end="2974">menschliche Fähigkeit</strong>.</p>
<p data-start="2977" data-end="2997">Und sie ist lernbar.</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>Der Beitrag <a href="https://iris-wangermann.de/unconscious-bias-training-warum-theorie-nicht-reicht/">Warum diese Arbeit nicht nur theoretisch ist: Erfahrungsorientiertes Lernen für Unconscious Bias, interkulturelle Kompetenz und Inclusive Leadership – im Zeitalter von KI</a> erschien zuerst auf <a href="https://iris-wangermann.de">Iris Wangermann</a>.</p>
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					<wfw:commentRss>https://iris-wangermann.de/unconscious-bias-training-warum-theorie-nicht-reicht/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Was ist Age-Diversity?</title>
		<link>https://iris-wangermann.de/age-diversity-was-ist-age-diversity/</link>
					<comments>https://iris-wangermann.de/age-diversity-was-ist-age-diversity/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Iris Wangermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 May 2024 04:12:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Die neuesten Blogartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Inclusive Leadership]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://iris-wangermann.de/?p=41382</guid>

					<description><![CDATA[<p>Age Diversity erkennt an, dass jede Generation unterschiedliche Perspektiven, Fähigkeiten und Arbeitsstile mitbringt, die zum Erfolg eines Unternehmens, oder einer Hochschule beitragen können. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://iris-wangermann.de/age-diversity-was-ist-age-diversity/">Was ist Age-Diversity?</a> erschien zuerst auf <a href="https://iris-wangermann.de">Iris Wangermann</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="41382" class="elementor elementor-41382" data-elementor-post-type="post">
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				Das findest Du in diesem Blogartikel 			</h4>
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									<p>Die Personalentwicklerin Paula rauft sich die braunen, schulterlangen Haare. &#8222;Es ist wirklich zum Mäusemelken!&#8220; Seufzend legt sie das Telefon zur Seite und lässt sich in ihren knallgrünen Bürostuhl sinken. Ihr Blick fällt auf das Foto vor ihrem großen Bildschirm. Darauf sind ihre Kinder zu sehen. Entspant lachend am Meer in Italien. Im Hintergrund die gesamten, deutsch-italienische Familie. Das war bei ihrem letzten gemeinsamen Urlaub vor 5 Jahren. </p><p>Ihre junge Kollegin Sabine, steckt den Kopf hinter ihrem Bildschirm hervor, kräuselt die Nase, auf der eine große, runde Brille sitzt. &#8222;Schon wieder?&#8220;, fragt sie?</p><p>&#8222;Schon wieder!&#8220;, sagt Paula, &#8222;Mama Mia, jetzt bin ich echt urlaubsreif! <strong>Das war der nächste Babyboomer, der mir sagt, dass er früher aufhören möchte, als er müsste.</strong> Aber die können sich das ja auch leisten &#8230; wenn das so weitergeht, dann haben wir ein Problem.&#8220;</p><p>&#8222;Der Fachkräftemangel &#8230;&#8220;, sagt Sabine mit leicht genervter Stimme. Sie öffnet die weiße Schublade unter ihrem Schreibtisch und greift nach der silbernen Dose, auf der &#8222;Nervennahrung&#8220; steht. &#8222;Dinkel-Schoko?&#8220;, fragt sie, nimmt sich einen Keks und schiebt die Dose über den Tisch zu Paula. </p><p>&#8222;Wir haben ja nicht nur einen Generationenwechsel, da rückt auch noch viel weniger nach.&#8220; Frustriert hebt Paula die Hände und schließt sie die Augen. Sie verkneift es sich, die italienischen Schimpfwörter laut auszusprechen, die ihr gerade durch den Kopf gehen und rollt stattdessen mit ihren großen, dunklen Augen. Dann nimmt sie sich einen Keks. &#8222;Danke!&#8220;</p><p>Sabine steht auf und geht mit leichten Schritten zur Kaffeemaschine. &#8222;Espresso?&#8220; Paula nickt müde. Die Kaffeemaschine brummt leise. Sabine nimmt die kleine Tasse, stellt sie auf Paulas Tisch und sieht ihr mit festem Blick direkt in die Augen: &#8222;Ich bin ja keine Freundin von Schubladen, aber <strong>unsere Generation hat einfach ganz andere Anforderungen und Bedürfnisse</strong>.&#8220; Sie setzt sich auf den leeren Platz neben Paula und nimmt sich noch einen Keks.</p><p>&#8222;Ich weiß doch&#8220;, seufzt Paula müde und rollt mit den Augen, &#8222;meine Kinder sind ja in dem Alter. Die sind einfach anders. Da können wir lange fragen, warum. Das Ding ist ja: <strong>Die älteren Führungskräfte können mit diesem Fordern der Jüngeren nicht umgehen. Und die Jungen können natürlich auch fordern, denn es gibt viel mehr Stellen.</strong> Früher kamen die mit Bussen für eine Stellenausschreibung. Das Problem mit dem Fachkräftemangel wird also noch viel früher zu uns kommen als statistisch gedacht und dann haben wir den Salat.&#8220; Paula lehnt sich müde zurück.</p><p>&#8222;Um die älteren Führungskräfte müssen wir uns aber auch kümmern,&#8220; sagt Sabine nachdenklich. &#8222;Wir sollten Angebote machen, damit die auch Lust haben weiterzuarbeiten und zu performen.&#8220;</p><p>Paula nickt. &#8222;Eigentlich ist es doch verrückt&#8220;, sagt sie nachdenklich, &#8222;Wir haben ja eine enorme Arbeitsverdichtung und alle spüren diesen Druck. &#8222;Dazu kommt, dass man unter Druck nicht besonders inklusive handeln kann.</p><p>&#8222;Ich frage mich, wie man eine Umgebung, einen Führungsstil schaffen kann, der diesen verschiedenen Anforderungen gerecht werden kann. Wie können wir es schaffen, dass die Generationen wieder mehr miteinander sprechen?&#8220; </p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Was ist Age Diversity?</h2>				</div>
				</div>
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									<p><strong>Age Diversity bezieht sich auf die Vielfalt der Altersgruppen</strong> innerhalb einer Organisation, einer Hochschule oder eines Teams. Es geht darum, dass Mitarbeitende unterschiedlichen Alters gemeinsam arbeiten und voneinander lernen. Dies umfasst verschiedene Generationen, angefangen von Babyboomern bis hin zur Generation Z.</p><p><strong>Age Diversity erkennt an, dass jede Generation unterschiedliche Perspektiven, Fähigkeiten und Arbeitsstile mitbringt, die zum Erfolg eines Unternehmens, oder einer Hochschule beitragen können.</strong> Durch die Förderung eines inklusiven Umfelds, in dem alle Generationen respektiert und wertgeschätzt werden, können diese Organisationen die Vorteile der Altersvielfalt voll ausschöpfen.</p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Was ist Generational Leadership?</h2>				</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Generational Leadership bezieht sich auf den Führungsstil, der darauf abzielt, die Bedürfnisse und Stärken verschiedener Generationen am Arbeitsplatz zu erkennen und anzusprechen. <strong>Dieser Ansatz erkennt an, dass Führungskräfte in der Lage sein müssen, mit Mitarbeitern unterschiedlichen Alters effektiv zu kommunizieren, sie zu motivieren und zu entwickeln</strong>.</p><p>Generational Leadership bedeutet, sich auf die individuellen Unterschiede der Generationen einzustellen und eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die es allen ermöglicht, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Es geht darum, einen inklusiven und unterstützenden Führungsstil zu pflegen, der die Vielfalt der Mitarbeitenden respektiert und fördert.</p>								</div>
				</div>
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									<p>Wenn Sie… </p><ul><li>… jüngere, angelernte Talente besser halten wollen.</li><li>… verhindern wollen, dass sich immer mehr Beschäftigte der Babyboomer Generation für den vorzeitigen Ruhestand entscheiden.</li><li>… sicherstellen wollen, dass Wissen zwischen den Generationen in beide Richtungen fließt.</li><li>… Kooperation und Wertschätzung zwischen den Generationen sicherstellen wollen. </li><li>… unterschiedliche Motivationen der Altersgruppe erfassen und zur Leistungssteigerung nutzen wollen.</li><li>… das Gefühl von <a href="https://iris-wangermann.de/was-ist-belonging/">Zugehörigkeit</a> steigern und Talente halten wollen. </li><li>… sowohl die Bedürfnisse der verschiedenen Generationen als auch deren Unterschiede berücksichtigen wollen. </li></ul>								</div>
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									<h2 class="elementor-cta__title elementor-cta__content-item elementor-content-item">
						Sie interessieren sich für einen Workshop zu Age Diversity oder/und Generational Leadership?					</h2>
				
									<div class="elementor-cta__description elementor-cta__content-item elementor-content-item">
						In diesem Discovery Call finden wir heraus, ob und wie ich Sie am besten unterstützen kann. 					</div>
				
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		<p>Der Beitrag <a href="https://iris-wangermann.de/age-diversity-was-ist-age-diversity/">Was ist Age-Diversity?</a> erschien zuerst auf <a href="https://iris-wangermann.de">Iris Wangermann</a>.</p>
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		<title>Was sind Mikro-Aggressionen/Ungerechtigkeiten?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Iris Wangermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2024 08:21:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Inclusive Leadership]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Mikro-Aggressionen sind unterschwellige, negative Botschaften, die wir anderen Menschen signalisieren. Sie werden ausgedrückt durch Gestik, Mimik, Kommunikation und signalisieren eine geringe Wertschätzung."</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://iris-wangermann.de/was-sind-mikro-aggressionen/">Was sind Mikro-Aggressionen/Ungerechtigkeiten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://iris-wangermann.de">Iris Wangermann</a>.</p>
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									<p>Die ambitionierte Raumfahrt-Wissenschaftlerin Pauline biegt mit ihrem alten, schwarzen Hollandrad in die Universitätsstraße. Es ist ein eiskalter Januarmorgen und sie hat ihren knallroten Schal bis tief unter ihre Nase gezogen. Ihre Hände zittern ein wenig, als sie das Fahrrad mit dem dicken Schloss an der alten Laterne vor dem Institut mit der Nr. 45 festmacht. Sie blickt kurz in den Himmel, zieht die eiskalte Luft durch ihre Nase und fragt sich, ob es heute wohl noch schneit. </p><p>Dann geht sie entschlossen durch die dicke Glastür zum Aufzug und fährt in die siebte Etage. Herbert steht schon vor ihrer Büro-Türe und wartet auf sie. Er grinst sie schief an. Sie erinnert sich noch, als wäre es gestern gewesen: der Tag, an dem sie ihn eingestellt hatte. Damals stand er auch mit diesem leicht schiefen Grinsen vor ihr. &#8222;Guten Morgen, Herbert. Warte bitte noch einen Moment. Ich rufe Dich gleich rein.&#8220;</p><p>Sie schließt die Büro-Türe hinter sich, schließt kurz die Augen und atmet tief durch. Wie in einem Film laufen <a href="https://iris-wangermann.de/was-ist-belonging/">die Szenen von vor ein paar Jahren</a>, vor ihrem inneren Auge ab: Das Tuscheln und Lachen hinter ihrem Rücken, der Kollege, der sich mir ihren Ergebnissen brüstet, der Chef den das nicht interessierte. Ihre Wut und Verzweiflung. Damals hatte sie sich geschworen, es anders zu machen, sollte sie jemals ein Team leiten. </p><p>Schnell hängt sie ihre Jacke und den roten Schal an den kleinen Haken hinter den großen, weißen Schrank. Dann geht sie entschlossen zur Türe und bittet Herbert ins Zimmer. &#8222;Setz Dich bitte, Herbert.&#8220; Sie deutet an den kleinen Besprechungstisch. &#8222;Ich habe es Dir ja schon gesagt. Ich will mit Dir über Dein Verhalten im Team sprechen. Mir sind ein paar Dinge aufgefallen, die für mich so nicht gehen. Es geht um Susanne und Valeria.&#8220; Herbert verdreht die Augen. </p><p>Doch Pauline lässt sich nicht beirren und spricht mit sehr klarer Stimme über ihre Beobachtungen: Dass Herbert Susanne immer wieder ignoriert und nicht grüßt, wenn sie in den Raum kommt. Wie er ihre Fragen nicht beantwortet, Witze über sie macht und ihre Körpersprache nachahmt. Wie er bei der letzten Präsentation von Susanne ständig mit seinem Nachbarn geflüstert hat. Dass er zu Valeria, der Russin gesagt hat, dass sie bei der Weihnachtsfeier nicht so viel Wodka trinken soll und immer wieder ihren Akzent nachäfft. </p><p>Herbert runzelt die Stirn: &#8222;Das habe ich doch nicht böse gemeint. Ist doch nicht so schlimm. Die sollen sich nicht so anstellen.&#8220; Pauline richtet sich auf, blickt ihm entschlossen in die Augen uns sagt: &#8222;Nein, das geht so nicht, Herbert. In meinem Team erlaube ich keine Mikro-Aggressionen.&#8220; </p><p>Als Herbert die Türe ihres Büros hinter sich schließt, fällt Pauline ein Stein von Herzen. Ein breites Grinsen läuft über Ihr Gesicht, während sie sich zufrieden zurücklehnt und aus dem Fenster blickt. Stolz durchströmt sie bis in die leicht ergrauten Haarspitzen. Draußen hat angefangen zu schneien. Noch nie hat sie sich so bei sich gefühlt. </p><h2>Definition von Mikro-Aggressionen </h2><p>&#8222;Mikro-Aggressionen sind unterschwellige, negative Botschaften, die wir anderen Menschen signalisieren. Sie werden ausgedrückt durch Gestik, Mimik, Kommunikation und signalisieren eine geringe Wertschätzung.&#8220; Mikro-Aggressionen werden auch Mikro-Ungerechtigkeiten genannt.</p><h2>Charakteristika von Mikro-Ungerechtigkeiten </h2><p>Mikro-Ungerechtigkeiten sind immer mit Merkmalen einer Person verbunden, die diese nicht verändern oder verstecken kann. Sie haben nichts mit dem Potenzial, der Leistung oder dem eigentlichen Verhalten der Person zu tun. </p><p>Oftmals passieren Mikro-Ungerechtigkeiten unbewusst und unbeabsichtigt. Sie werden auch kaum disziplinarisch geahndet. Die Herausforderung ist es, darauf angemessen zu reagieren. In meinen &#8222;I<a href="https://iris-wangermann.de/inclusive-leadership/">nclusive Leadership Workshops</a>&#8220; lernen die Teilnehmenden Strategien und Good Practices, wie sie Mikro-Aggressionen in ihrem Team verhindern können. Sowohl als Teamleiter*in, Betroffene*r und nicht direkt betroffenes Teammitglied.</p><h2>Die Gefahren von Mikro-Aggressionen</h2><p>Mirko-Aggressionen sind gar nicht so &#8222;Mikro&#8220;, weil sie auf Dauer akkumulieren. Das führt dazu, dass wertvolle, kreative Energien auf Nebenbaustellen verschwendet werden. Das Selbstwertgefühl der Betroffenen sinkt, die Beteiligung nimmt ab und es sammelt sich immer mehr Ärger und Frust an. Die betroffene Person fühlt sich im Team nicht <a href="https://iris-wangermann.de/was-ist-belonging/">zugehörig</a>.</p><p>Das führt oft zu innerer Kündigung und schlechter Leistung. Denn mal ganz im Ernst: Auch ich hätte keine Lust mich 100%ig einzubringen, wenn ich das Gefühl habe, dass ich nicht wertgeschätzt werde. <a href="https://iris-wangermann.de/was-ist-belonging/">Was Belonging/Zugehörigkeit bedeutet</a> und warum es wichtig für erfolgreiche Zusammenarbeit ist, können Sie <a href="https://iris-wangermann.de/was-ist-belonging/">hier</a> nachlesen. </p>								</div>
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									<h2 class="elementor-cta__title elementor-cta__content-item elementor-content-item">
						Sie interessieren sich für einen Workshop zu Mikro-Aggressionen und Inclusive Leadership?					</h2>
				
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		<title>Was ist Belonging?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Iris Wangermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Dec 2023 06:19:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Begriff "Belonging" kommt aus dem Englischen und bedeutet Zugehörigkeit. "Belonging/Zugehörigkeit ist das Gefühl von Geborgenheit, Unterstützung und Sicherheit, die Du in einer Gruppe erfährst. Du spürst Belonging/Zugehörigkeit, wenn Du das Gefühl hast, in Deiner Identität von einer bestimmten Gruppe akzeptiert und inkludiert zu werden."</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://iris-wangermann.de/was-ist-belonging/">Was ist Belonging?</a> erschien zuerst auf <a href="https://iris-wangermann.de">Iris Wangermann</a>.</p>
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									<p>Pauline Wums sitzt seufzend an ihrem Küchentisch und greift nach ihrer Lieblingstasse. <strong>&#8222;Hinfallen, aufstehen, Krone richten und weitergehen&#8220;</strong> steht in blau-goldenen Lettern drauf. Die ambitionierte Postdoc Raumfahrt-Wissenschaftlerin lehnt sich seufzend zurück, sodass der blaue Holzstuhl unter dem Gewicht ihres Rückens ein wenig knarzt. </p><p>Fassungslos blickt sie auf Ihr iPhone. Ihre Hände zittern so stark, dass es ihr fast in den Kaffee fällt. Sie springt auf, sucht in ihrer Mediathek &#8222;Enough is enough&#8220;, stellt die Musik auf extra laut und tanzt zuerst durch die Küche, dann in ihr Wohnzimmer. Dabei ballt sie ihre Fäuste und schlägt mit schnellen kurzen Bewegungen in die Luft, faucht dabei wie eine Bärenmutter, deren Kindern man zu Nahe gekommen ist, sodass ihr schokoladenbrauner Vorhang fast von der Stange fliegt.</p><p>&#8222;Ich könnte kotz**!&#8220; schreit Pauline. Nach der zweiten Runde um den Couchtisch kommen ihr auf einmal die Tränen. <strong>Bilder aus den letzten Wochen mit dem  Teamkollegen tauchen auf: wie er sich vor den anderen über sie lustig gemacht hat. Wie er ihr immer wieder wichtige Informationen vorenthält und sich mit ihren Ergebnissen schmückt</strong><strong>.</strong> Sie ist wütend, schämt sich. Dieses Gefühl, nicht dazu zugehören, niemals genug zu sein. Tränen laufen jetzt über ihr Gesicht. &#8222;Verdam** ich dachte, ich hätte das Thema durch! Wieso lasse ich das schon wieder mit mir machen?&#8220;</p><p>Das Smartphone klingelt. Kathrin, ihre wunderbare Freundin und ehemalige Teamkollegin ist dran: &#8222;Und? Wie war es? Hat Dein Vorgesetzter gesagt, dass er sich darum kümmert?&#8220; Pauline schluchzt jetzt noch lauter:&#8220;Nein, er hat gesagt, dass wir das unter uns klären müssen. Ich muss mich abhärten, wenn ich es in der Wissenschaft zu etwas bringen will.&#8220;</p><p>Jetzt wird Kathrin wütend:&#8220;So ein altes Ars***! Gar nichts musst Du. Der hat keine Lust, sich darum zu kümmern. <strong>Was Du mit dem Kollegen erlebt hast, nennt man Mikro-Aggressionen.</strong> Kein Wunder, dass Du keinen Bock mehr auf die Arbeit hast. Dein Vorgesetzter müsste dafür sorgen, dass das nicht passiert und Du Dich sicher fühlst. Interessiert ihn aber anscheinend nicht.&#8220;</p><p>Pauline schluchzt jetzt noch lauter. </p><p>&#8222;Was wirst Du jetzt machen?&#8220;, fragt Kathrin. &#8222;Du weißt, was ich von Dir halte: Du hast Preise gewonnen, zählst zu den großen Nachwuchshoffnungen. Warum willst Du Deine kostbare Lebenszeit an einem Ort verschwenden, an dem Du nicht unterstützt wirst? </p><p>Das saß! Kathrin hatte recht. Pauline hört jetzt auf, zu schluchzen. &#8222;Stimmt. Danke.&#8220; Sie legt auf. Setzt sich wieder an den Küchentisch. Atmet einmal tief durch, nimmt noch einen Schluck aus der Kaffeetasse, wählt die Nummer ihres Chefs und sagt entschlossen: &#8222;Ich kündige!&#8220; </p><p>Der Begriff &#8222;Belonging&#8220; kommt aus dem Englischen und bedeutet Zugehörigkeit. &#8222;<em><strong>Belonging/Zugehörigkeit ist das Gefühl von Geborgenheit, Unterstützung und Sicherheit, die Du in einer Gruppe erfährst. Du spürst Belonging/Zugehörigkeit, wenn Du das Gefühl hast, in Deiner Identität von einer bestimmten Gruppe akzeptiert und inkludiert zu werden</strong>.&#8220;</em></p><p>Zugehörigkeit ist ein menschliches Grundbedürfnis. Ich kenne keinen Menschen, der nicht schon einmal Erfahrung mit Ausgrenzung gemacht hat. Über <a href="https://peace-with-your-past.de/generationen-trauma/">Generationen hinweg vererbte Traumata</a> sind oftmals der Grund dafür, dass wir als Kinder zwischen Zugehörigkeit und Authentizität entscheiden mussten. Wer diesem Thema &#8211; im Rahmen einer Einzelbegleitung &#8211; an die Wurzel gehen will, bitte hier entlang zu meinem Programm &#8222;<a href="https://peace-with-your-past.de/leichter-lebensfluss-6-wochen-einzelcoaching/">Leichter Lebensfluss</a>&#8222;. </p><p>Am Arbeitsplatz bedeutet Belonging/Zugehörigkeit, dass Du Dein authentisches Selbst mitbringen kannst. Wenn Du als Mitarbeiter*in nicht das Gefühl hast dazuzugehören, dann leidet darunter nicht nur Deine Leistung, sondern auch Dein Privatleben. Irgendwann wirst Du vermutlich kündigen, oder krank. </p><p><a href="https://iris-wangermann.de/inclusive-leadership-unterschied-leadership/">Inklusive Führungskräfte</a> schaffen die Voraussetzungen dafür, dass ein echtes Zugehörigkeitsgefühl für alle entsteht. </p><p>Wenn Du wissen willst, wie das geht mit dem <a href="https://iris-wangermann.de/zugehoerig-fuehlen-dein-weg/">sich zugehörig fühlen</a>, dann schau mal <a href="https://iris-wangermann.de/zugehoerig-fuehlen-dein-weg/">hier lang</a>. Ich habe einen Blogartikel darüber geschrieben.</p><p>Hier findest Du meine Blogparade zum Thema &#8222;<a href="https://iris-wangermann.de/warum-es-mir-so-schwerfaellt-dazuzugehoeren-blogparade/">Warum es mir so schwerfällt dazuzugehören</a>&#8222;, an der auch Frauen teilgenommen haben, die schon mit mir gearbeitet haben. </p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://iris-wangermann.de/was-ist-belonging/">Was ist Belonging?</a> erschien zuerst auf <a href="https://iris-wangermann.de">Iris Wangermann</a>.</p>
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		<title>Blogparade: Das ist MEIN Beitrag zu mehr Gendergerechtigkeit</title>
		<link>https://iris-wangermann.de/blogparade-gendergrechtigkeit/</link>
					<comments>https://iris-wangermann.de/blogparade-gendergrechtigkeit/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Iris Wangermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2023 08:01:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Die neuesten Blogartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Inclusive Leadership]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hast Du diesen Herbst schon alles geerntet, was Du in diesem Jahr gesät hast? Wenn nein, dann möchte Dich ganz herzlich einladen, Deine Geschichte, Deine Initiative, Deine Aktionen zu mehr Gendergerechtigkeit hier mit uns im Rahmen dieser Blogparade zu teilen. Damit sichtbarer zu werden und Dich feiern zu lassen. Von mir und den anderen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://iris-wangermann.de/blogparade-gendergrechtigkeit/">Blogparade: Das ist MEIN Beitrag zu mehr Gendergerechtigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://iris-wangermann.de">Iris Wangermann</a>.</p>
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									<p>Hast Du diesen Herbst schon alles geerntet, was Du in diesem Jahr gesät hast? Wenn nein, dann möchte Dich ganz herzlich einladen, Deine Geschichte, Deine Initiative, Deine Aktionen zu mehr Gendergerechtigkeit hier mit uns im Rahmen dieser Blogparade zu teilen. Damit sichtbarer zu werden und Dich feiern zu lassen. Von mir und den anderen. Ich schicke Dir schon mal ein virtuelles Stück Schokokuchen. Denn seien wir doch mal ehrlich: anständig feiern und große Stücke Schokokuchen essen, das machen die meisten von uns (inklusive mir) viel zu wenig. </p><p>Wenn Du nicht weißt, was das ist: bei einer Blogparade gibt eine Bloggerin ein Thema vor und lädt alle Blogger*innen dazu ein, zu diesem Thema zu schreiben. </p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">So nimmst Du an dieser Blogparade teil</h2>				</div>
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									<ol><li>Schreibe einen Blogartikel darüber, was DEIN Beitrag zu mehr Gendergerechtigkeit ist. Weise dabei in der Einleitung auf meine Blogparade hin, indem Du mich verlinkst. </li><li>Schreibe hier unter diesem Blogartikel <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2b07.png" alt="⬇" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> einen Kommentar mit einem Link zu Deinem Blogartikel. So ist alles an einem Platz. </li><li>Mache dann ein Posting mit dem Hashtag <strong>#GenderInclusionPossible </strong>auf Instagram, Facebook, LinkedIn, der auf Deinen Blogartikel hinweist, damit ich Dich finden und liken kann. Genauso kannst Du auch die anderen Artikel finden und liken. </li><li>Share the love <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f495.png" alt="💕" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />: Klicke Dich durch die geschriebenen Blogartikel und kommentiere. </li></ol><p>Die Blogparade endet am <b>12. November 2023. </b>Das heißt: bis dahin kannst Du teilnehmen und Deinen Artikel hier verlinken. </p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Lass Dich dabei gerne von diesen Fragen inspirieren</h2>				</div>
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									<ol><li>Was hat Dich dazu motiviert, Dich aktiv für Gendergerechtigkeit einzusetzen?</li><li>Welche konkreten Aktionen, Projekte, Initiativen hast Du gestartet oder unterstützt, um Geschlechtergleichstellung voranzutreiben?</li><li>Wie beeinflusst Deine Arbeit oder Dein Engagement die Gendergerechtigkeit in Deinem beruflichen und/oder persönlichen Umfeld?</li><li>Welche Erfolge oder Veränderungen konntest Du durch Dein Engagement für Gendergerechtigkeit bereits erzielen?</li><li>Welche Herausforderungen hast Du auf Deinem Weg zur Förderung der Geschlechtergleichstellung erlebt und wie bist Du damit umgegangen?</li><li>Welche langfristigen Ziele hast Du in Bezug auf Gendergerechtigkeit und wie planst Du, sie zu erreichen?</li><li>Welche Tipps oder Ratschläge würdest Du anderen geben, die sich ebenfalls für Gendergerechtigkeit engagieren möchten?</li></ol><p>Oder schreibe einfach frei von der Leber weg <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f918-1f3fc.png" alt="🤘🏼" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f920.png" alt="🤠" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />. </p><p>Du kennst tolle Menschen, Ideen, Initiativen deren Geschichte wir unbedingt lesen sollten? Dann empfiehl meine Blogparade doch einfach weiter. Vielen Dank <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f64f.png" alt="🙏" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f601.png" alt="😁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4ab.png" alt="💫" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />.</p><p>Ich bin schon sehr gespannt auf alle Beiträge <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f913.png" alt="🤓" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f495.png" alt="💕" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />!</p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://iris-wangermann.de/blogparade-gendergrechtigkeit/">Blogparade: Das ist MEIN Beitrag zu mehr Gendergerechtigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://iris-wangermann.de">Iris Wangermann</a>.</p>
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		<title>Die 60+ besten Hacks für Diversity Inclusion an der Hochschule</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Iris Wangermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2023 08:43:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Die neuesten Blogartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Inclusive Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Interkulturelle Kompetenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern hatte ich ein längeres Zoom-Gespräch mit einer Kooperationspartnerin , an einer deutschen Hochschule (die sich für Diversity-Inclusion einsetzt): "Puh", sagte sie, "es ist so mühsam mit unseren D&#038;I Initiativen. Ich habe das Gefühl, ich strenge mich mega-mäßig an und erreiche so wenig 😪." Ich habe ihr dann mal kurz zurückgespiegelt, WAS sie schon alles angestoßen und auch erreicht hat.</p>
<p>Aber vielleicht kennst Du das ja auch ... manchmal sieht man vor lauter Anstrengung die kleinen und größeren Ergebnisse nicht mehr. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://iris-wangermann.de/hacks-diversity-inclusion/">Die 60+ besten Hacks für Diversity Inclusion an der Hochschule</a> erschien zuerst auf <a href="https://iris-wangermann.de">Iris Wangermann</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="32166" class="elementor elementor-32166" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Gestern hatte ich ein längeres Zoom-Gespräch mit einer Kooperationspartnerin , an einer deutschen Hochschule (die sich für Diversity-Inclusion einsetzt): &#8222;Puh&#8220;, sagte sie, &#8222;es ist so mühsam mit unseren D&amp;I Initiativen. Ich habe das Gefühl, ich strenge mich mega-mäßig an und erreiche so wenig <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f62a.png" alt="😪" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />.&#8220; Ich habe ihr dann mal kurz zurückgespiegelt, WAS sie schon alles angestoßen und auch erreicht hat.</p><p>Aber vielleicht kennst Du das ja auch &#8230; manchmal sieht man vor lauter Anstrengung die kleinen und größeren Ergebnisse nicht mehr. </p><p>Außerdem haben wir in Deutschland ja leider (oftmals noch) diese &#8222;Motz- und Mecker Kultur&#8220; in der wir vor allem darauf schauen &#8222;was bisher nicht so gut funktioniert&#8220;. Anstatt sich immer mal wieder zu feiern und für die großen und kleinen Erfolge anzuerkennen. Vor allem wir Frauen*, mit unseren kulturellen &#8222;es ist niemals genug&#8220; Programmierungen tappen häufig in diese Falle (wer kennt das auch <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f64b-1f3fd-200d-2640-fe0f.png" alt="🙋🏽‍♀️" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ?). </p><p>Dabei schließe ich nicht meine Augen davor, dass es noch mächtig viel zu tun gibt im Bereiche Diversity-Inclusion (und ganz schön frustrierend sein kann, WIE wenig und langsam sich alles bewegt <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f623.png" alt="😣" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f621.png" alt="😡" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2620.png" alt="☠" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4a9.png" alt="💩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />). Allerdings bekomme ich durch meine Arbeit auch mit, wie viele großartige Initiativen und Bemühungen es an deutschen Hochschulen bereits gibt. </p><p>So kam die Idee, für Euch diesen Blogartikel zu schreiben. Ich hoffe, er inspiriert und motiviert. Darin stelle ich Dir 60+ praktische Hacks vor, wie Du Diversity &amp; Inclusion an Deiner Hochschule vorantreiben kannst. Diese Hacks sind sowohl für Hochschulverwaltungen als auch für Studierende, Dozent*innen und Professor*innen relevant und können dazu beitragen, eine vielfältigere und inklusivere Bildungseinrichtung zu schaffen.</p><p>Dieser Artikel wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert und um neue Ideen ergänzt. Mithilfe ist herzlich willkommen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f913.png" alt="🤓" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />!</p><p>Wenn Du also eine Idee, einen spannenden Link, oder ein Praxisbeispiel hast, dann lass es mich gerne wissen (am besten lässt Du mir ganz unten einen Kommentar da, oder Du schreibst mir eine E-Mail info ( at ) iris-wangermann .de). Vielen Dank <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f64f.png" alt="🙏" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />!</p><p><strong>1. D&amp;I-Beauftragten ernennen:</strong> Stelle einen D&amp;I-Beauftragten ein, der die Anstrengungen zur Förderung von Vielfalt und Inklusion koordiniert. Ernenne außerdem eine*n D&amp;I Facilitator (Danke für den Zusatz-Tipp, lieber Bernd Scharbert). </p><p><strong>2. Sensibilisierungstrainings anbieten:</strong> Biete regelmäßige <a href="https://iris-wangermann.de/arbeite-mit-mir/">Workshops</a> zur Sensibilisierung für Vielfalt und Inklusion an.</p><p><strong>3. <a href="http://chrome-extension://efaidnbmnnnibpcajpcglclefindmkaj/https://www.hrk-nexus.de/fileadmin/redaktion/hrk-nexus/07-Downloads/07-02-Publikationen/nexus-Impuls-3-Diversitaet.pdf" data-wplink-url-error="true">Diversität im Lehrplan</a>:</strong> Integriere diverse Perspektiven und Autoren in Deinen Lehrplan.</p><p><strong>4. D&amp;I-Clubs gründen:</strong> Ermutige Studierende, D&amp;I-Clubs und -Initiativen ins Leben zu rufen.</p><p><strong>5. Vielfältige Dozent*innen einstellen:</strong> Stelle Dozent*innen mit vielfältigem Hintergrund ein.</p><p><strong>6. Mentorship-Programme:</strong> Etabliere Mentorship-Programme, um Studierende unterschiedlicher Hintergründe zu unterstützen.</p><p><strong>7. Barrierefreie Campusse:</strong> Gewährleiste, dass der Campus barrierefrei ist.</p><p><strong>8. Sprachunterstützung bieten:</strong> Biete Sprachunterstützung für internationale Studierende an.</p><p><strong>9. Inklusive Sprache verwenden:</strong> Ermutige Dozent*innen,<a href="https://iris-wangermann.de/pronomen-anleitung/"> inklusive Sprache</a> in ihren Vorlesungen zu verwenden.</p><p><strong>10. D&amp;I-Leitlinien entwickeln:</strong> Entwickle klare D&amp;I-Leitlinien und kommuniziere sie an die gesamte Hochschulgemeinschaft.</p><p><strong>11. Interkulturelle Workshops:</strong> Biete <a href="https://iris-wangermann.de/international-team-kompetenz/">interkulturelle Workshops</a> für Studierende und Mitarbeitende an.</p><p><strong>12. Diversität in der Forschung fördern:</strong> <a href="https://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2022/pressemitteilung_nr_27/index.html">Unterstütze Forschungsprojekte</a> zur Diversität und Inklusion.</p><p><strong>13. Die Gleichstellung der Geschlechter fördern</strong>: Implementiere Maßnahmen zur Geschlechtergleichstellung und ermutige Frauen, in technischen und naturwissenschaftlichen Fächern aktiv zu sein.</p><p><strong>14. Support-Netzwerke für LGBT+ Studierende und Mitarbeitende etablieren: </strong>Schaffe sichere Räume und Netzwerke für LGBT+ Studierende und Mitarbeitende, um Unterstützung und Gemeinschaft zu bieten</p><p><strong>15. Preise für herausragende Beiträge zur D&amp;I verleihen</strong>: Etabliere <a href="https://www.hs-bremen.de/die-hsb/profil/diversity/#:~:text=Bremer%20Diversity%2DPreis,-Die%20Hochschule%20Bremen&amp;text=Die%20Auszeichnung%20richtet%20sich%20an,von%20Diversity%20nach%20au%C3%9Fen%20tragen.">Auszeichnungen für Studierende, Dozent*innen und Mitarbeitende</a>, die sich in besonderer Weise für D&amp;I engagieren. </p><p><strong>16.</strong> <strong><a href="https://www.arbeiterkind.de/stipendien">Finanzielle Unterstützung</a> und Stipendien für benachteiligte Studierende anbieten</strong>: Stelle finanzielle Ressourcen zur Verfügung, um Studierenden aus finanziell benachteiligten Gruppen den Zugang zur Hochschulbildung zu erleichtern.</p><p><strong>17. Die Bibliothekssammlung um diverse Werke erweitern:</strong> Aktualisiere die <a href="https://iris-wangermann.de/literaturtipps-diversity-inclusion-interkulturalitaet/">Bibliothekssammlung</a>, um Bücher und Ressourcen von Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Kulturen und Hintergründen einzubeziehen.</p><p><strong>18. Unterrichtsmaterialien in verschiedenen Formaten bereitstellen</strong>: Stelle <a href="https://iris-wangermann.de/category/besser-lernen/">Lehrmaterialie</a>n in verschiedenen Formaten bereit, um unterschiedlichen Lernstilen gerecht zu werden.</p><p><strong>19. In mehreren Sprachen kommunizieren</strong>: Kommuniziere Informationen, Ankündigungen und Ressourcen in verschiedenen Sprachen, um die Vielfalt der Studierenden anzuerkennen und einzubeziehen. </p><p><strong>20. Erfolgsgeschichten von D&amp;I-Bemühungen auf dem Campus teilen</strong>: Teile und <a href="https://www.hs-bremerhaven.de/de/hochschule/ein-campus-fuer-alle/diversity-day">feiere Erfolgsgeschichten</a> und Best Practices, um die Motivation zur Teilnahme an D&amp;I-Initiativen auf dem Campus zu steigern.</p><p><strong>21. D&amp;I in die <a href="https://medien.his-he.de/publikationen/detail/vielfalt-an-hochschulen">Hochschulstrategie</a> integrieren: </strong>Integriere D&amp;I-Prinzipien in die strategische Mission der Hochschule, um sie zu einem integralen Bestandteil der Hochschulkultur zu machen. </p><p><strong>22. Vielfältige Gastredner*innen einladen:</strong> Lade vielfältige Gastredner*innen zu Veranstaltungen ein. Orientiere Dich dabei am besten an den <a href="https://www.charta-der-vielfalt.de/fuer-arbeitgebende/vielfaltsdimensionen/">Diversity Dimensionen</a>. </p><p><strong>23. Diversity-Scholarships:</strong> Vergib Stipendien für Studierende aus benachteiligten Gruppen (z. B. <a href="https://www.charta-der-vielfalt.de/aktivitaeten/soziale-herkunft-die-7-dimension/">soziale Herkunft)</a> und informieren Sie sich über das <a href="https://www.charta-der-vielfalt.de/aktivitaeten/soziale-herkunft-die-7-dimension/die-maerchen-der-chancengleichheit/">Märchen von der Chancengleichheit</a>. </p><p><strong>24. Eine D&amp;I-Hotline für Anliegen und Beschwerden einrichten</strong>: Biete eine Anlaufstelle für Studierende und Mitarbeitende, um Anliegen im Zusammenhang mit Diskriminierung oder Inklusionsproblemen zu melden und Unterstützung zu erhalten.</p><p><strong>25. D&amp;I-Schulungen für das Sicherheitspersonal auf dem Campus anbieten:</strong> Sorge dafür, dass das Sicherheitspersonal auf dem Campus über D&amp;I-Sensibilität und angemessene Reaktionsweisen geschult ist.</p><p><strong>26. D&amp;I in die Bewertung von Lehrkräften, Dozent*innen und Professor*innen einbeziehen:</strong> Bewerte die Leistung von allen Lehrkräften auch in Bezug auf ihre Bemühungen zur Förderung von D&amp;I.</p><p><strong>27. Mentorship-Programme speziell für internationale Studierende initiieren:</strong> Ermögliche, dass erfahrene Studierende oder Mitarbeitende internationale Studierende unterstützen und ihnen bei der Integration und akademischen Orientierung helfen.</p><p><strong>28. Eine D&amp;I-Website oder Plattform erstellen, um Ressourcen zugänglich zu machen</strong>: Erstelle eine Website oder Plattform, auf der D&amp;I-Ressourcen, Informationen und Veranstaltungen leicht zugänglich sind.</p><p><strong>29. Diversity-Marketing für die Hochschule entwickeln:</strong> Entwickle eine Marketingstrategie, die die Vielfalt und Inklusion auf dem Campus betont und potenzielle Studierende und Mitarbeitende anspricht.</p><p><strong>30. D&amp;I-Prinzipien in die Campusarchitektur integrieren (z. B. barrierefreie Gebäude):</strong> Planen und gestalten Sie den Campus so, dass er für alle zugänglich und inklusiv ist, einschließlich barrierefreier Gebäude und Einrichtungen.</p><p><strong>31. Studierende ermutigen, D&amp;I-Forschung und -Projekte zu initiieren</strong>: Bieten Sie Unterstützung und Ressourcen für Studierende an, die D&amp;I-bezogene Forschungsprojekte oder Initiativen starten möchten.</p><p><strong>32. D&amp;I-Fonds für innovative Ideen und Projekte einrichten:</strong> Schaffe einen Fonds, der finanzielle Unterstützung für innovative D&amp;I-Projekte und -Ideen bietet.</p><p><strong>33. Studierende ermutigen, an D&amp;I-Wettbewerben teilzunehmen:</strong> Ermutigen Sie Studierende zur Teilnahme an Wettbewerben im Zusammenhang mit D&amp;I, um ihr Engagement zu fördern.</p>								</div>
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									<p><strong>34. Alumni als D&amp;I-Mentoren für Studierende gewinnen:</strong> Vernetze Studierende mit Alumni, die in D&amp;I-Bereichen arbeiten, um Mentoring und berufliche Orientierung anzubieten.</p><p><strong>35. D&amp;I-Beiträge der Hochschule in sozialen Medien teilen: </strong>Nutze soziale Medien, um D&amp;I-Erfolge und -Initiativen der Hochschule zu teilen und die Community zu informieren.</p><p><strong>36. Gemeinschaftsprojekte mit lokalen D&amp;I-Organisationen starten:</strong> Arbeite mit D&amp;I-Organisationen in der lokalen Gemeinschaft zusammen, um gemeinsame Projekte und Veranstaltungen durchzuführen.</p><p><strong>37. Ein <a href="https://www.fu-berlin.de/en/sites/alumni/teilnehmen/ert/ert-2020/Medien-Ordner-DStip/index.html">D&amp;I-Programm für Alumni</a> entwickeln:</strong> Entwickle ein D&amp;I-Programm, das Alumni dazu ermutigt, weiterhin Teil der D&amp;I-Initiativen der Hochschule zu sein.</p><p><strong>38. D&amp;I-Training für Hochschulverwaltungsmitarbeitende anbieten:</strong> Schule das Verwaltungspersonal in D&amp;I-Themen, um sicherzustellen, dass alle Hochschulmitarbeitenden in die Umsetzung von D&amp;I-Initiativen einbezogen sind.</p><p><strong>39. D&amp;I-Prinzipien in die Zulassungspolitik einbeziehen:</strong> Berücksichtige D&amp;I-Kriterien in der Zulassungspolitik, um den Zugang zu Bildungschancen zu fördern.</p><p><strong>40. Ein D&amp;I-Preisverleihungsprogramm für Absolvent*innen ins Leben rufen:</strong> Starte ein Programm, bei dem Absolvent*innen ausgezeichnet werden, die sich nach ihrem Abschluss in D&amp;I-Initiativen engagieren.</p><p><strong>41. D&amp;I-Initiativen in der Studienberatung und -orientierung fördern:</strong> Integriere D&amp;I-Aspekte in die Studienberatung und -orientierung, um Studierenden den Übergang zur Hochschule zu erleichtern.</p><p><strong>42. Eine D&amp;I-Kultur im Wohnheim fördern:</strong> Implementiere D&amp;I-Programme und -Richtlinien in den Wohnheimen, um eine <a href="https://www.hsbi.de/presse/pressemitteilungen/campus-minden-masterstudierende-der-fh-bielefeld-entwickeln-ideen-fuer-ein-inklusives-quartier-in-bad-oeynhausen">inklusive Wohnkultur</a> zu schaffen.</p><p><strong>43. D&amp;I in die Veranstaltungsplanung und -organisation integrieren:</strong> Berücksichtige D&amp;I-Aspekte bei der Planung von Veranstaltungen und sorge für eine inklusive Teilnahme.</p><p><strong>44. Ein D&amp;I-Komitee mit Vertretern aus verschiedenen Bereichen der Hochschule gründen:</strong> Gründe ein D&amp;I-Komitee, das aus Mitgliedern verschiedener Hochschulbereiche besteht, um vielfältige Perspektiven einzubeziehen.</p><p><strong>45. Regelmäßige D&amp;I-Fokusgruppen einberufen, um Feedback zu sammeln:</strong> Rufe regelmäßig Fokusgruppen ein, um Feedback von Studierenden, Mitarbeitenden und Dozent*innen zu D&amp;I-Themen zu sammeln und darauf zu reagieren.</p><p><strong>46. Interkulturelle <a href="https://www.htwg-konstanz.de/hochschule/einrichtungen/interkulturelles-zentrum/sprachen-lernen/einheimische-deutsche-studierende/tandem-sprachlernprogramm">Tandempartner-Programme</a> für Mitarbeitende einführen:</strong> Etabliere Programme, bei denen Mitarbeitende aus verschiedenen kulturellen Hintergründen Tandempartner werden, um voneinander zu lernen und die interkulturelle Zusammenarbeit zu fördern. Das kannst Du natürlich auch auf weitere <a href="https://www.charta-der-vielfalt.de/fuer-arbeitgebende/vielfaltsdimensionen/">Diversity Dimensionen</a> übertragen, wie zum Beispiel &#8222;Alter&#8220;. </p><p><strong>47. D&amp;I-Aspekte in die Lehrer*innen-Ausbildung und -Fortbildung integrieren:</strong> Integriere D&amp;I-Aspekte in die Lehrer*innen-Ausbildung und -Fortbildung, um sicherzustellen, dass Pädagog*innen sensibel für D&amp;I-Themen sind.</p><p><strong>48. Den Zugang zu psychosozialer Unterstützung für Studierende verbessern:</strong> Stelle Ressourcen und Unterstützungsdienste bereit, um die psychosoziale Gesundheit von Studierenden zu fördern und sicherzustellen, dass sie sich unterstützt fühlen.</p><p><strong>49. D&amp;I-Preisverleihungen für Abschlussarbeiten organisieren:</strong> Verleihe Preise für Abschlussarbeiten, die sich mit D&amp;I-Themen befassen, um das Interesse an D&amp;I-Forschung zu steigern.</p><p><strong>50.<a href="https://www.daad.de/de/der-daad/daad-journal/themen/2023/die-diversitaetsagenda-des-daad/"> D&amp;I-Förderung in der Forschungsfinanzierung</a> priorisieren:</strong> Priorisiere die Finanzierung von Forschungsprojekten, die sich mit D&amp;I-Themen befassen, um das Wissen und die Forschung auf diesem Gebiet zu fördern.</p><p><strong>51. D&amp;I-Aspekte in die Online-Lernplattform integrieren</strong>: Integriere D&amp;I-Prinzipien in die Online-Lernplattform, um sicherzustellen, dass der digitale Lernraum inklusiv, <a href="https://www.bildungsserver.de/onlineressource.html?onlineressourcen_id=62600">barrierefrei</a> und zugänglich ist.</p><p><strong>52. Ein D&amp;I-Veranstaltungskalender erstellen und veröffentlichen:</strong> Veröffentliche einen Veranstaltungskalender, der D&amp;I-bezogene Ereignisse und Aktivitäten auf dem Campus auflistet, um die Community zu informieren.</p><p><strong>53. D&amp;I-Prinzipien in die Studienprogrammgestaltung einbeziehen</strong>: Integriere D&amp;I-Aspekte in die Gestaltung von Studiengängen und -programmen, um sicherzustellen, dass sie verschiedene Perspektiven und Fähigkeiten berücksichtigen.</p><p><strong>54. E-Learning-Kurse zu D&amp;I-Themen entwickeln:</strong> Entwickel Online-Kurse, die sich mit D&amp;I-Themen befassen, um die Verfügbarkeit von D&amp;I-Bildung zu erhöhen.</p><p><strong>55. D&amp;I-Beauftragte in studentische Organisationen einbinden:</strong> Bitte D&amp;I-Beauftragte oder -Vertreter*innen, in studentische Organisationen einzutreten und D&amp;I-Bemühungen auf dem Campus zu unterstützen.</p><p><strong>56. D&amp;I-Beratungsdienste für Studierende anbieten</strong>: Biete Beratungsdienste für Studierende an, um ihnen bei D&amp;I-Fragen oder -Problemen zu helfen.</p><p><strong>57. Die Einrichtung von <a href="https://www.h-brs.de/de/raum-der-stille">stillen Räumen</a> zur Förderung der mentalen Gesundheit unterstützen:</strong> Schaffe Ruheräume oder Räume, in denen Studierende und Mitarbeitende ihre mentale Gesundheit pflegen können.</p><p><strong>58. D&amp;I-Partnerunternehmen für Praktika und Karrierechancen gewinnen:</strong> Kooperiere mit Unternehmen, die sich für D&amp;I einsetzen, um Praktikums- und Karrieremöglichkeiten für Studierende zu schaffen.</p><p><strong>59. Interkulturelle Kommunikationstrainings für Studierende anbieten:</strong> Organisiere <a href="https://iris-wangermann.de/arbeite-mit-mir/">Schulungen zu interkulturellen Kommunikation</a>, um Studierenden zu helfen, effektiv mit Menschen aus verschiedenen Kulturen umzugehen.</p><p><strong>60. D&amp;I-Netzwerke für Mitarbeiter aufbauen:</strong> Schaffe Netzwerke und Foren, in denen Mitarbeitende D&amp;I-Themen diskutieren können, um das Engagement und die Zusammenarbeit zu fördern.</p><p><strong>61. Barrierefreie Online-Kurse:</strong> Stelle sicher, dass Deine <a href="https://www.bildungsserver.de/onlineressource.html?onlineressourcen_id=62600">Online-Kurse barrierefrei</a> sind.</p><p><strong>62.</strong> <strong>Inklusive Sportangebote:</strong> Biete <a href="https://www.lebenshilfe.de/informieren/freie-zeit/sport-und-behinderung">inklusive Sportangebote</a> an.</p><p><strong>63. </strong><strong>Diversity-Monitoring:</strong> Führe regelmäßiges <a href="https://tu-dresden.de/ing/informatik/ai/mci/forschung/forschungsgebiete/diversity-monitoring">Monitoring zur Diversitä</a>t durch.</p><p><strong>64. Interdisziplinäre Studiengänge:</strong> Ermögliche <a href="https://www.allesgelingt.de/erfolgreich_studieren/was_ist_ein_interdisziplinares_studium_oder_studiengang.html">interdisziplinäre Studiengänge</a> zur Förderung von D&amp;I.</p><p><strong>65. Sensibilisierung für Mikroaggressionen:</strong> <a href="https://iris-wangermann.de/arbeite-mit-mir/">Schule auf Mikroaggressionen</a> und deren Vermeidung.</p><p><strong>66. Empowerment-Workshops:</strong> Biete <a href="https://iris-wangermann.de/arbeite-mit-mir/">Workshops zur Stärkung von Minderheitengruppen</a> an.</p><p>Hast Du noch weitere Hacks, oder Links zur Förderung von Diversity Inclusion? Ich freue mich über Deine Ideen. Lass mir einfach einen Kommentar da <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2b07.png" alt="⬇" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />. Diese Liste wird kontinuierlich erweitert.</p>								</div>
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		<title>Diversity-Inklusive Lehre im Jahr 2023? So geht&#8217;s!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Iris Wangermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jun 2023 04:58:10 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Inclusive Leadership]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diversity-Inclusion in die Lehre zu integrieren, kann sich erst mal überwältigend anfühlen. Gendern hier, Barrierefreiheit da. Wo nur anfangen? Die gut gemeinten und sorgfältig erarbeiteten Handreichungen der &#8222;runden Diversity Tische&#8220; sind oft so umfangreich, dass es sich anfühlt wie ein weiterer &#8222;Mount Everest&#8220; der bestiegen werden will. Und das neben der Vorbereitung und den vielen ... <a title="Diversity-Inklusive Lehre im Jahr 2023? So geht&#8217;s!" class="read-more" href="https://iris-wangermann.de/diversity-inclusive-lehre-2023/" aria-label="Mehr Informationen über Diversity-Inklusive Lehre im Jahr 2023? So geht&#8217;s!">Weiterlesen</a></p>
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									<p>Diversity-Inclusion in die Lehre zu integrieren, kann sich erst mal überwältigend anfühlen. Gendern hier, Barrierefreiheit da. Wo nur anfangen?</p><p>Die gut gemeinten und sorgfältig erarbeiteten Handreichungen der &#8222;runden Diversity Tische&#8220; sind oft so umfangreich, dass es sich anfühlt wie ein weiterer &#8222;Mount Everest&#8220; der bestiegen werden will. Und das neben der Vorbereitung und den vielen anderen Arbeiten, die auch erledigt werden wollen. </p><p>Kann ich verstehen!</p><p>Dabei reichen oftmals schon kleine Dinge, die ich in meine Lernräume einbauen kann, damit sie Diversity-inklusiver werden. Die Teilnehmenden nehmen das in der Regel sehr dankbar an. </p><p>In diesem Blogartikel beschreibe ich 5 Schritte zu Diversity-inklusiver Lehre in 2023: Schritt 1: Ein klares Ziel haben und das &#8222;warum&#8220; erklären. Schritt 2: Verschiedene Möglichkeiten anbieten, das Ziel zu erreichen. Schritt 3: Zugang zu Lernmaterialien sicherstellen. Schritt 4: Lernen relevant machen. Schritt 5: Lern-Expertise fördern. </p>								</div>
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			<h4 class="elementor-toc__header-title">
				Das finden Sie in diesem Blogartikel			</h4>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Schritt 1: Ein klares Ziel haben und das "warum" erklären</h2>				</div>
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															<img decoding="async" width="640" height="427" src="https://iris-wangermann.de/wp-content/uploads/2023/06/pexels-cottonbro-studio-4778424.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-11024" alt="" srcset="https://iris-wangermann.de/wp-content/uploads/2023/06/pexels-cottonbro-studio-4778424.jpg 640w, https://iris-wangermann.de/wp-content/uploads/2023/06/pexels-cottonbro-studio-4778424-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" />															</div>
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									<p>Setzen Sie sich manchmal ins Auto und fahren einfach los, ohne Richtung und Ziel? Das kann einen Heidenspaß sein und zu allen möglichen und unmöglichen spannenden Begegnungen und Überraschungen führen!</p><p>Ich bin ein freiheitsliebender Mensch und meine Workshops sind möglichst offen und inklusiv gestaltet! Allerdings immer in einem bestimmten Rahmen, den Zielen, die ich vorher festlege &#8211; auch um die kostbare Lebenszeit meiner Teilnehmenden zu respektieren.  </p><p>Ich empfehle Ihnen, bei jedem Modul, jeder Übung und Aufgabe sicherzustellen, dass die Lernenden nicht nur das Ziel, sondern auch den Sinn der Übung kennen und verstehen. Das unterstützt sie dabei, zu verstehen, wo die Reise hingeht und was sie erreichen können. Manche Lernende brauchen zusätzliche auch Unterstützung zu Hause. Auch für die Unterstützer*innen ist es gut, zu wissen, was Ziel und Sinn der Übung ist.</p><h4>Beispiel</h4><p>Anstatt die Übung mit der Aufgabenstellung zu präsentieren, erklären Sie immer auch Sinn und Ziel der Aufgabe.</p><h4>Checkliste: Was Sie sich fragen können</h4><ul><li>Wissen die Lernenden, woran Sie gerade arbeiten, wo die Reise hingehen soll und was Sie damit erreichen können? </li><li>Vermitteln Sie Sinn und Ziel mit einfacher Sprache?</li></ul>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Schritt 2: Verschiedene Möglichkeiten anbieten, das Ziel zu erreichen </h2>				</div>
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									<p>Ich habe lange Zeit gedacht, dass etwas mit mir grundlegend falsch sein muss, weil ich solche Schwierigkeiten hatte &#8211; auf die übliche Art &#8211; in der Schule zu lernen. Dabei bin ich ein sehr wissbegieriger Mensch. Als ich 1996 an der Uni Graz meinen ersten Soft-Skill Kurs besuchte, hatte ich ein Aha-Erlebnis: wenn ich andere Lernmöglichkeiten angeboten bekomme, dann kommt nicht nur die Begeisterung zurück, ich lerne auch viel besser. </p><p><strong>Es gibt vielfältige Mittel, um ein Lernziel zu erreichen. Jede*r Lernende hat unterschiedliche Präferenzen.</strong> </p><p>Diese „Mittel“, um Lernziele zu erreichen, umfassen die unterschiedlichen Arten, wie Lernende</p><ul><li>Aufgaben ausführen,</li><li>sich mit dem Material auseinandersetzen,</li><li>daraus Sinn machen</li><li>und zeigen, was sie wissen.</li></ul><p><span style="font-size: inherit; font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Denken Sie beim Design Ihrer Lernerfahrung darüber nach, ob es möglich ist, den Lernenden flexible Materialien oder Methoden zur Verfügung zu stellen, um das Lernziel zu erreichen. Damit schaffen Sie Raum für inklusives Lernen. </span></p><p>Denken Sie daran: zu viele Möglichkeiten können auch zu viel sein. Wenn Sie nicht wissen, welche Möglichkeiten Sie anbieten sollen, dann bitten Sie Ihre Lernenden um Ideen.</p><h4>Ein Beispiel</h4><p>Um ihre Credit-Points zu erhalten, machen die Lernenden üblicherweise eine schriftliche oder mündliche Prüfung. Geben Sie ihnen weitere Möglichkeiten, ihre Aufgabe abzugeben, zum Beispiel, indem Sie Audio- oder Videoaufnahmen zulassen, oder Gruppenarbeiten, in denen verschiedene Skills geübt und angewendet werden.</p><p>Auf der Suche nach Prüfungsmöglichkeiten, die interkulturelle Teamarbeit fördert, kreativ ist und allen Beteiligten auch Spaß macht, habe ich zwischen 2013 und 2020 meinen internationalen Studierenden in meinem Sokt-Skills Kurs &#8222;Master your international Teamwork&#8220;, <a href="https://www.youtube.com/@dr.iriswangermanniintercul9382/playlists">Video-Projekte</a> machen lassen &#8211; statt einer schriftlichen Prüfung. </p><p>Anstatt nur über interkulturelle Teamarbeit zu sprechen, haben sie im interkulturellen Team ihre Abschlussarbeit gemacht und dabei ganz praktisch ausprobiert, was sie gelernt haben. Sie haben Rollen festgelegt und Ziele vereinbart. Das Teambuilding ließ innerhalb des Kurses.</p><p>Ihre Aufgabe war es, eine interkulturelle Missverständnis-Situation (Setting: Hochschule, oder Arbeitsleben.) zu erheben, die verschiedenen, kulturellen Perspektiven zu erarbeiten, sowie &#8222;good practices&#8220; dazu entwickelt. Dann haben sie die Situation nachgespielt und ein Video dazu gedreht.  <a href="https://www.youtube.com/@dr.iriswangermanniintercul9382/playlists">Sie finden einige der Videos hier</a>. </p><p>Die Rückmeldungen der Studierenden waren sehr positiv. Vor allem auch, weil sie sich in verschiedenen Rollen ausprobieren konnten. </p><p>Wenn Sie das einmal ausprobieren und ihren Lernenden etwas Neues anbieten wollen, muss es nicht gleich ein so großes Projekt sein. Sie können im Lernraum kleine Veränderungen vornehmen: Wenn Sie üblicherweise mit Texten arbeiten, mit denen die Lernenden ihr Wissen erarbeiten, dann lassen Sie ihre Antworten stattdessen kreativ und bunt auf einem virtuellen Whiteboard zeichnen. Sie könnten zusätzlich zur schriftlichen Abgabe von Abschlussarbeiten auch Audi- und Videodateien zulassen. </p><h4>Checkliste: Was Sie sich fragen können</h4><ul><li>Gebe ich meinen Lernenden für die Lernaufgaben flexible Möglichkeiten, um das Ziel zu erreichen?</li><li>Wie sieht es mit der Zugänglichkeit aus? Gibt es Hindernisse für Lernende, die z. B. eine Seh-Einschränkung haben. Wie ist meine Präsentation gestaltet? Ist mein Lernraum inklusive?</li><li>Biete ich meinen Lernenden zu viele Möglichkeiten an, sodass sie überfordert sind? </li></ul>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Schritt 3: Zugang zu Lernmaterialien sicherstellen </h2>				</div>
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									<p>Wenn wir Lern-Materialien erstellen und die Lernumgebungen auswählen, dann ist es wichtig &#8222;Barrierefreiheit&#8220; in unsere Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Sonst schließen wir ungewollt einige unserer Lernenden aus. </p><p>Wenn Sie sich über Barrierefreiheit bewusst sind, ihr Lern-Material gezielt danach designen und mögliche Zugangsbarrieren bedenken, können Sie sicherstellen, dass alle Lernenden an der Lernerfahrung teilnehmen und von ihr profitieren können. Ihr Lernraum wird inklusiver. </p><h4>Ein Beispiel</h4><p>Folgen Sie dem POUR Prinzip, wenn Sie Ihre Lernerfahrung designen:</p><ul><li><strong>P (Perceivable) Wahrnehmbar:</strong><ul><li><span id="[0,3]" class="word">W</span><span id="[4,16]" class="word">ahrnehmbare</span> <span id="[17,23]" class="word">Inhalte</span> <span id="[24,34]" class="word">ermöglichen</span> <span id="[35,37]" class="word">es</span> <span id="[38,43]" class="word">allen</span> <span id="[44,53]" class="word">Lernenden</span>, <span id="[55,58]" class="word">die</span> <span id="[59,72]" class="word">Informationen</span> <span id="[73,75]" class="word">zu</span> <span id="[76,81]" class="word">sehen</span> <span id="[82,85]" class="word">und</span> <span id="[86,88]" class="word">zu</span> <span id="[89,94]" class="word">hören</span>.</li><li><span id="[0,3]" class="word">Mit</span> <span id="[4,17]" class="word">wahrnehmbaren</span> <span id="[18,26]" class="word">Inhalten</span> ermöglichen Sie den Lernenden, <span id="[69,72]" class="word">die</span> <span id="[73,85]" class="word">Präsentation</span> <span id="[86,89]" class="word">der</span> <span id="[90,103]" class="word">Informationen</span> <span id="[104,106]" class="word">an</span> <span id="[107,111]" class="word">ihre</span> <span id="[112,125]" class="word">individuellen</span> <span id="[126,137]" class="word">Bedürfnisse</span> <span id="[138,141]" class="word">und</span> <span id="[142,151]" class="word">Vorlieben</span> <span id="[152,162]" class="word">anzupassen</span>.</li><li><span id="[164,167]" class="word">Ein</span> <span id="[168,175]" class="word">blinder</span> <span id="[176,185]" class="word">Lernender</span> <span id="[186,190]" class="word">kann</span> damit etwa <span id="[206,228]" class="word">Bildschirmlesesoftware</span> <span id="[229,238]" class="word">verwenden</span>, <span id="[240,242]" class="word">um</span> sich <span id="[243,246]" class="word">die</span> <span id="[247,260]" class="word">Informationen</span> <span id="[261,265]" class="word">laut</span> <span id="[266,276]" class="word">vorlesen zu lassen</span>.</li></ul></li><li><strong>O (Operable) = Bedienbar</strong>:<ul><li><span id="[0,10]" class="word">Bedienbare</span> <span id="[11,18]" class="word">Inhalte</span> <span id="[19,25]" class="word">helfen</span> <span id="[26,31]" class="word">allen</span> <span id="[32,41]" class="word">Lernenden</span>, <span id="[43,46]" class="word">die</span> <span id="[47,60]" class="word">Informationen</span> <span id="[72,75]" class="word">mit</span> <span id="[76,81]" class="word">ihren</span> <span id="[82,93]" class="word">bevorzugten</span> <span id="[94,99]" class="word">Tools</span> <span id="[100,102]" class="word">zu</span> <span id="[103,113]" class="word">navigieren</span>.</li><li><div class="LeftPanel"><div class="BottomBar"><div class="icons"><div class="Icon " title="Anhören"><span id="[0,3]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Mit</span> <span id="[4,15]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">bedienbaren</span> <span id="[16,24]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Inhalten</span> <span id="[25,31]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">bieten</span> <span id="[32,35]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Sie</span> <span id="[36,41]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Ihren</span> <span id="[42,51]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Lernenden</span><span style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';"> verschiedene </span><span id="[52,60]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Optionen</span> <span id="[61,64]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">für</span> <span id="[65,68]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">die</span> <span id="[69,79]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Navigation</span> <span id="[80,83]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">und</span> <span id="[84,95]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Interaktion</span> <span id="[96,99]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">mit</span> <span id="[100,103]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">dem</span> <span id="[104,110]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Inhalt</span><span style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">: </span><span id="[112,115]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">mit</span> <span id="[116,121]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">einer</span> <span id="[122,126]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Maus</span><span style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">, </span><span id="[128,133]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">einer</span> <span id="[134,142]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Tastatur</span> <span id="[143,147]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">oder</span> <span id="[148,153]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">sogar</span><span style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';"> durch </span><span id="[154,168]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Sprachbefehle</span><span style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">. </span><span id="[170,184]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Beispielsweise</span> <span id="[185,191]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">können</span> <span id="[192,196]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Ihre</span> <span id="[197,203]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Lernenden</span><span style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';"> </span><span id="[204,207]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">mit</span> <span id="[208,224]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Sehbehinderungen</span> <span id="[225,239]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">möglicherweise</span> <span id="[240,245]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">keine</span> <span id="[246,250]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Maus</span> <span id="[251,260]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">verwenden</span><span style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">, </span><span id="[262,264]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">um</span> <span id="[265,273]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Optionen</span> <span id="[274,277]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">auf</span> <span id="[278,281]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">dem</span> <span id="[282,292]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Bildschirm</span> <span id="[293,304]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">auszuwählen</span><span style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">, </span><span id="[306,310]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">aber</span> <span id="[311,314]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">sie</span> <span id="[315,321]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">können</span> <span id="[322,341]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Tastenkombinationen</span> <span id="[342,346]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">oder</span> <span id="[347,363]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Berührungsgesten</span> <span id="[364,373]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">verwenden</span><span style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">, </span><span id="[375,377]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">um</span> <span id="[378,383]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">durch</span> <span id="[384,387]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">den</span> <span id="[388,394]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Inhalt</span> <span id="[395,399]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">nach</span> <span id="[400,411]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Überschrift</span> <span id="[412,416]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">oder</span> <span id="[417,421]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">Link</span> <span id="[422,424]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">zu</span> <span id="[425,435]" class="word" style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">navigieren</span><span style="font-family: -apple-system, system-ui, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Helvetica, Arial, sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol';">. </span></div></div></div></div></li></ul></li><li><strong>U (Understandable) = Verständlich</strong>:<ul><li><span id="[0,13]" class="word">Verständliche</span> <span id="[14,21]" class="word">Inhalte</span> <span id="[22,34]" class="word">unterstützen</span> <span id="[35,38]" class="word">das</span> <span id="[39,50]" class="word">Verständnis</span> <span id="[51,56]" class="word">Ihrer</span> <span id="[57,66]" class="word">Lernenden</span> <span id="[67,72]" class="word">durch</span> <span id="[73,76]" class="word">ein</span> <span id="[77,89]" class="word">konsistentes</span> <span id="[90,93]" class="word">und</span> <span id="[94,108]" class="word">vorhersagbares</span> <span id="[109,115]" class="word">Design</span>.</li><li><span id="[0,3]" class="word">Mit</span> <span id="[4,18]" class="word">verständlichen</span> <span id="[19,27]" class="word">Inhalten</span> <span id="[28,34]" class="word">können</span> <span id="[35,39]" class="word">sich</span> <span id="[40,44]" class="word">Ihre</span> <span id="[45,54]" class="word">Lernenden</span> <span id="[55,59]" class="word">mehr</span> <span id="[60,63]" class="word">auf</span> <span id="[64,67]" class="word">das</span> <span id="[68,77]" class="word">Verstehen</span> <span id="[78,81]" class="word">der</span> <span id="[82,95]" class="word">Informationen</span> <span id="[96,109]" class="word">konzentrieren</span>, <span id="[111,114]" class="word">als</span> <span id="[115,118]" class="word">auf</span> <span id="[119,122]" class="word">das</span> <span id="[123,130]" class="word">Umgehen</span> <span id="[131,134]" class="word">von</span> <span id="[135,144]" class="word">Barrieren</span> <span id="[145,147]" class="word">im</span> <span id="[148,154]" class="word">Design</span>. <span id="[156,159]" class="word">Die</span> <span id="[160,167]" class="word">Inhalte</span> <span id="[168,172]" class="word">sind</span> <span id="[173,181]" class="word">intuitiv</span> <span id="[182,185]" class="word">und</span> <span id="[186,195]" class="word">verhalten</span> <span id="[196,200]" class="word">sich</span> <span id="[201,204]" class="word">für</span> <span id="[205,208]" class="word">sie</span> <span id="[209,221]" class="word">vorhersehbar</span>.</li><li><span id="[223,226]" class="word">Sie</span> <span id="[227,233]" class="word">können</span> <span id="[234,237]" class="word">das</span> <span id="[238,249]" class="word">Verständnis</span> <span id="[250,254]" class="word">auch</span> <span id="[255,260]" class="word">durch</span> <span id="[261,264]" class="word">die</span> <span id="[265,275]" class="word">Verwendung</span> <span id="[276,281]" class="word">einer</span> <span id="[282,289]" class="word">Sprache</span> <span id="[290,297]" class="word">fördern</span>, <span id="[299,302]" class="word">die</span> <span id="[303,306]" class="word">dem</span> <span id="[307,315]" class="word">Lesegrad</span> <span id="[316,321]" class="word">Ihres</span> <span id="[322,331]" class="word">Publikums</span> <span id="[332,342]" class="word">entspricht</span>, <span id="[344,349]" class="word">sowie</span> <span id="[350,355]" class="word">durch</span> <span id="[356,367]" class="word">Erklärungen</span> <span id="[368,373]" class="word">neuer</span> <span id="[374,378]" class="word">oder</span> <span id="[379,390]" class="word">unbekannter</span> <span id="[391,398]" class="word">Inhalte</span> <span id="[399,402]" class="word">und</span> <span id="[403,413]" class="word">Funktionen</span> (<span id="[415,422]" class="word">Akronyme</span> <span id="[423,426]" class="word">und</span> <span id="[427,438]" class="word">Abkürzungen</span>, <span id="[440,450]" class="word">Fachjargon</span> <span id="[451,454]" class="word">und</span> <span id="[455,468]" class="word">Redewendungen</span>).</li><li><span id="[472,479]" class="word">Dadurch</span> <span id="[480,486]" class="word">werden</span> <span id="[487,491]" class="word">Ihre</span> <span id="[492,499]" class="word">Inhalte</span> <span id="[500,505]" class="word">nicht</span> <span id="[506,509]" class="word">nur</span> <span id="[510,513]" class="word">für</span> <span id="[514,522]" class="word">Lernende</span> <span id="[523,526]" class="word">mit</span> <span id="[527,537]" class="word">kognitiven</span> <span id="[538,542]" class="word">oder</span> <span id="[543,562]" class="word">Lernschwierigkeiten</span>, <span id="[564,571]" class="word">sondern</span> <span id="[572,576]" class="word">auch</span> <span id="[577,580]" class="word">für</span> <span id="[581,589]" class="word">Lernende</span> <span id="[590,593]" class="word">mit</span> <span id="[594,609]" class="word">eingeschränkten</span> <span id="[610,629]" class="word">Sprachkenntnissen</span> <span id="[630,638]" class="word">leichter</span> <span id="[639,649]" class="word">zugänglich</span>.</li></ul></li><li><strong>R (Robust) = Robust</strong>:<ul><li><span id="[0,7]" class="word">Robuste</span> <span id="[8,15]" class="word">Inhalte</span> <span id="[16,29]" class="word">funktionieren</span> <span id="[30,33]" class="word">für</span> <span id="[34,38]" class="word">Ihre</span> <span id="[39,48]" class="word">Lernenden</span> <span id="[49,51]" class="word">in</span> <span id="[52,57]" class="word">einer</span> <span id="[58,66]" class="word">Vielzahl</span> <span id="[67,70]" class="word">von</span> <span id="[71,82]" class="word">Webbrowsern</span> <span id="[83,86]" class="word">und</span> <span id="[87,94]" class="word">Geräten</span> (<span id="[96,110]" class="word">einschließlich</span> <span id="[111,118]" class="word">Tablets</span> <span id="[119,122]" class="word">und</span> <span id="[123,134]" class="word">Smartphones</span>). <span id="[137,141]" class="word">Dies</span> <span id="[142,146]" class="word">wird</span> <span id="[147,152]" class="word">ihren</span> <span id="[153,165]" class="word">Bedürfnissen</span> <span id="[166,169]" class="word">und</span> <span id="[170,179]" class="word">Vorlieben</span> <span id="[180,187]" class="word">gerecht</span>, <span id="[189,193]" class="word">egal</span> <span id="[194,196]" class="word">wo</span> <span id="[197,200]" class="word">sie</span> <span id="[201,204]" class="word">auf</span> <span id="[205,209]" class="word">Ihre</span> <span id="[210,217]" class="word">Inhalte</span> <span id="[218,227]" class="word">zugreifen</span>.</li></ul></li></ul><h4>Checkliste: Was Sie sich fragen können</h4><ul><li>Habe ich sichergestellt, dass die Lernenden Zugang zu meinen &#8222;physischen&#8220; und &#8222;virtuellen&#8220; Materialien haben, die ich für meine Lernerfahrungen nutze? </li><li>Ist meine Lernerfahrung inklusive für alle Lernenden? Gibt es Zugangsbarrieren, die ich abbauen kanne?<ul><li><strong>P (Perceivable) Wahrnehmbar</strong><ul><li><span id="[40,45]" class="word">Fügen</span> <span id="[46,49]" class="word">Sie</span> <span id="[50,68]" class="word">Textbeschreibungen</span> <span id="[69,71]" class="word">zu</span> <span id="[72,77]" class="word">Ihren</span> <span id="[78,85]" class="word">Bildern</span> <span id="[86,91]" class="word">hinzu</span>.<br /><span id="[93,102]" class="word">Schließen</span> <span id="[103,106]" class="word">Sie</span> <span id="[107,117]" class="word">Untertitel</span> <span id="[118,121]" class="word">und</span> <span id="[122,133]" class="word">Transkripte-Möglichkeiten in ihre virtuellen Vorträge</span> <span id="[134,137]" class="word">ein (das geht z. B. bei <a href="https://support.zoom.us/hc/en-us/articles/8158289360141-Enabling-automated-captions">Zoom</a>) </span>. </li><li><span id="[139,145]" class="word">Sorgen</span> <span id="[146,149]" class="word">Sie</span> <span id="[150,153]" class="word">für</span> <span id="[154,159]" class="word">einen</span> <span id="[160,173]" class="word">ausreichenden</span> <span id="[174,186]" class="word">Farbkontrast</span>.</li><li><span id="[188,197]" class="word">Verwenden</span> <span id="[198,201]" class="word">Sie</span> mehr als eine Farbe.</li><li><span id="[222,228]" class="word">Machen</span> <span id="[229,232]" class="word">Sie</span> <span id="[233,238]" class="word">Ihren</span> <span id="[239,243]" class="word">Text</span> <span id="[244,250]" class="word">lesbar, also groß genug und mit serifenfreier Schrift. </span></li></ul></li><li><strong>O (Operable) = Funktionsfähig</strong><ul><li><span id="[36,41]" class="word">Geben</span> <span id="[42,45]" class="word">Sie</span> <span id="[46,50]" class="word">eine</span> <span id="[51,56]" class="word">klare</span> <span id="[57,65]" class="word">Struktur</span> <span id="[66,69]" class="word">mit</span> <span id="[70,83]" class="word">Überschriften</span>.</li><li><span id="[85,94]" class="word">Erstellen</span> <span id="[95,98]" class="word">Sie</span> <span id="[99,112]" class="word">beschreibende</span> <span id="[113,118]" class="word">Links</span>.</li><li><span id="[120,130]" class="word">Überprüfen</span> <span id="[131,134]" class="word">Sie</span> <span id="[139,162]" class="word">Tastatur-Zugänglichkeit</span>.</li><li><span id="[164,169]" class="word">Geben</span> <span id="[170,173]" class="word">Sie den Lernenden</span> <span id="[174,182]" class="word">genügend</span> Zeit, um<span id="[183,187]" class="word"> Inhalte zu erfassen. </span></li><li><span id="[189,198]" class="word">Vermeiden</span> <span id="[199,202]" class="word">Sie</span> <span id="[203,210]" class="word">Inhalte</span>, <span id="[212,215]" class="word">die</span> <span id="[216,223]" class="word">blinken</span>.</li></ul></li><li><strong>U (Understandable) = Verständlich</strong><ul><li><span id="[0,5]" class="word">Geben</span> <span id="[6,9]" class="word">Sie</span> <span id="[10,15]" class="word">klare</span> <span id="[16,27]" class="word">Anweisungen</span>.</li><li><span id="[29,36]" class="word">Bemühen</span> <span id="[37,40]" class="word">Sie</span> <span id="[41,45]" class="word">sich</span> <span id="[46,48]" class="word">um</span> <span id="[49,59]" class="word">Konsistenz</span>.</li><li><span id="[61,68]" class="word">Benutzen Sie</span> <span id="[69,77]" class="word">Klartext</span>.</li><li>Verwenden Sie Sprache, die für alle verständlich ist. Vermeiden Sie Slang.</li></ul></li><li><strong>R (Robust) = Robust</strong><ul><li><span id="[0,5]" class="word">Geben</span> <span id="[6,9]" class="word">Sie</span> <span id="[10,23]" class="word">beschreibende</span> <span id="[24,33]" class="word">Metadaten</span> <span id="[34,36]" class="word">an</span>.</li><li><span id="[38,44]" class="word">Führen</span> <span id="[45,48]" class="word">Sie</span> <span id="[49,53]" class="word">eine</span> <a href="https://support.microsoft.com/de-de/office/gestalten-barrierefreier-word-dokumente-f%C3%BCr-personen-mit-behinderungen-d9bf3683-87ac-47ea-b91a-78dcacb3c66d"><span id="[54,78]" class="word">Barrierefreiheitsprüfung</span></a> für ihre Texte <span id="[79,84]" class="word">durch</span>.</li><li><span id="[86,90]" class="word">Testen Sie die</span> <span id="[95,109]" class="word">Zugänglichkeit und fragen Sie nach. </span></li></ul></li></ul></li></ul>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Schritt 4: Lernen relevant machen </h2>				</div>
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									<p>Ein Schulfach, das mich hat verzweifeln lassen, war Latein. Das lag auch daran, dass es eine &#8222;tote Sprache&#8220; ist. Mir war einfach nicht eingängig, wozu ich Latein jemals brauchen könnte. Dabei hat auch keine Rolle gespielt, dass mir versicherte: &#8222;Das ist die Basis von so vielen Sprachen, damit wird Dir das Sprachenlernen einmal viel leichter fallen.&#8220; </p><p>Latein war einfach nicht relevant für mich! Ich hatte keine Motivation, diese Sprache zu lernen und entsprechende Schulnoten. </p><p>Wenn Ziele für Ihre Lernenden relevant und wichtig sind, engagieren sie sich eher für die Aufgabe und geben sich Mühe – selbst wenn es herausfordernd wird. Ermutigen Sie die Lernenden für jede Lernerfahrung, die realen Anwendungen der Ziele zu erforschen.</p><h4>Ein Beispiel</h4><p>Laden Sie die Lernenden ein, reale Verbindungen zu ihren Lernerfahrungen oder Fragen zu realen Anwendungen zu teilen. Zum Beispiel am Ende eines Moduls. Fügen Sie nach Möglichkeit Optionen zur Verbindung mit Ihrer &#8222;Community&#8220; hinzu. Video-Chats mit Expert*innen und Multimedia-Blog-Posts zum Thema, können großartige Möglichkeiten sein, unsere Erkenntnisse zu teilen und Verbindungen mit der Welt, um uns herum herzustellen. </p><h4>Checkliste: Was Sie sich fragen können</h4><ul><li>Wie wichtig oder interessant ist mein Lernziel für den Alltag der Lernenden?</li><li>Welche Beispiele aus dem Alltag der Lernenden kann ich einbeziehen, damit sie die Inhalte besser verstehen?</li><li>Wie kann ich den Lernenden ermöglichen, die Lerninhalte auf das reale Leben und ihre Erfahrungen zu beziehen?</li></ul>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Schritt 5: Fördern Sie Lern-Expertise</h2>				</div>
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									<p>Erfahrene Lernende sind zielstrebig und motiviert: Sie wissen, wie sie  Ablenkungen minimieren, zusammenarbeiten, sich selbst und  ihren Fortschritt reflektieren können. Sie sind einfallsreich und sachkundig: Sie wissen, wie sie sich notwendige Kenntnisse aneignen müssen, um neue Konzepte in realen Szenarien anzuwenden.</p><p>Ferner sind erfahrene Lernende strategisch und zielorientiert: Sie wissen, wie sie sich eigene Ziele setzen und Ressourcen einsetzen können, um Fortschritte zu erzielen oder sich nach einem Fehler anzupassen (Ertmer &amp; Newby, 1996).</p><p>Dies ist in jeder Lernumgebung und durch jede Lernerfahrung möglich. Es ist unsere Verantwortung als Lernbegleiter sicherzustellen, dass jeder unserer Lernenden das Gefühl hat, sein volles Lernpotenzial zu erreichen.</p><h4>Ein Beispiel</h4><p>Lassen Sie die Lernenden zu berichten, was sie gemacht haben, um das Lernmaterial besser zu verstehen. Nutzen Sie Zusammenarbeit mit Projekten außerhalb, um das Lernen noch eingänglicher zu machen. </p><h4>Checkliste: was Sie sich fragen können</h4><ul><li>Können die Lernenden in dieser Lernerfahrung &#8222;Dranbleiben&#8220; üben?</li><li>Was kann ich tun, damit alle Lernenden die Lernziele erreichen? Wie kann ich den Lernweg robuster machen?</li></ul><p>Das hat Ihnen gefallen und Sie wollen mehr von mir lesen? Abonnieren Sie hier die &#8222;<a href="https://iris-wangermann.de/">Inclusion Possible Post</a>&#8222;.  </p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://iris-wangermann.de/diversity-inclusive-lehre-2023/">Diversity-Inklusive Lehre im Jahr 2023? So geht&#8217;s!</a> erschien zuerst auf <a href="https://iris-wangermann.de">Iris Wangermann</a>.</p>
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